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Wunderkunde – Unterrichtsmaterial

Wir haben dieses Unterrichtsmaterial erarbeitet, um altersgerechte und entwicklungssensible Sexualkunde, sowie Missbrauchsprävention für die 4. Klasse Volksschule anzubieten. Mitgearbeitet haben Eltern, eine Künstlerin, eine Studentin, Pädagogen und ein Facharzt.

Das Material kann direkt heruntergeladen werden und in Form von Arbeitsblättern oder Lapbook (sh. unten)  verwendet werden. Ein Elternbegleitheft (Leporello)  wird vorbereitet und kann in Kürze bei uns bestellt werden (info@sexualerziehung.at).

Hier kann man sehen, wie das Lapbook hergestellt wird:  Der Film (2:32 Min.)  über das Wunderkunde – Lapbook 

 

 

Hier gehts zum Download  AnleitungWunderKunde

Hier geht’s zum Download ArbeitsblätterWunderkunde

Hier geht’s zum Download LapbookWunderKunde 

 

Alle Versionen für Deutschland und die deutschsprechenden Nachbarländer gibt’s hier

AnleitungWunderKunde_DT

ArbeitsblaetterWunderkunde_DT

LapbookWunderKunde_DT

 

Lapbook Wunderkunde: Ansicht von außen

 

 

 

 

Lapbook Wunderkunde:  Ansichten von innen

 

 

 

 

 

 

 

Hier kann man sehen, wie das Lapbook hergestellt wird:  Der Film (2:32 Min.)  über das Wunderkunde – Lapbook 

Ein Lapbook ist eine hochmotivierende Präsentationsform: Es ist eine kleine oder größere Mappe, die sich mehrfach aufklappen lässt und in die kleine Faltbüchlein, Taschen, Klappkarten, Umschläge mit Kärtchen usw. eingeklebt sind und so immer wieder neue Überraschungen bietet.

 

 

 

Für den Inhalt verantwortlich: Bettina Unger und Leni Kesselstatt

Klär mich auf – aber bitte nicht so!

Klär mich auf – aber bitte nicht so!

Viel Wirbel gibt es momentan um einen Aufklärungsunterricht aus Jenbach in Tirol. Eine Mutter ließ sich diesen Unterricht ihrer Tochter nicht gefallen und wehrte sich. Durch die Zeitungsberichte in Krone , Tiroler Tageszeitung und einem Bericht im Servus TV und den damit folgenden Kommentaren kann man gut sehen, wie sehr das Thema bewegt und dass viele andere Familien auch betroffen sind.

„Können Lesben Kinder kriegen?“„Muss man nackt ficken?“ oder „Können Kinder schwul sein?“ sind einige der Fragen, die das elfjährige Mädchen so verstörten, dass ihm übel wurde. Zudem kritisierte die Mutter, dass die Fragen ohne Vorankündigung und Verständigung der Erziehungsberechtigten ausgeteilt wurden. „Sonst müssen wir Eltern für alles unterschreiben.“

Wir finden diese Mutter sehr mutig, sie ging sogar zur Polizei mit dem Material. Wie recht sie hat, sich so etwas nicht gefallen zu lassen! Damit werden Kinder indoktriniert, eine Erziehung zur Liebe und zur Schönheit der Sexualität schaut wohl anders aus.

Der Fragebogen wurde aus einem Buch erarbeitet, das in Deutschland sogar schon für 8- Jährige empfohlen wird: „Klär mich auf: 101 echte Kinderfragen rund um ein aufregendes Thema“ von Katharina von der Gathen (Autor),‎ Anke Kuhl (Illustrator).

Dieses gendergerechte Aufklärungsbuch wird im berühmt berüchtigten „Methodenschatz für Grundschulen zu Lebens-und Liebesweisen“ Mehr lesen

Das Schamgefühl: ein Schutz des Körpers, seine Würde zu bewahren

Das Schamgefühl: ein Schutz des Körpers, seine Würde zu bewahren

Der Begriff Scham wird in der gängigen Sexualerziehung oftmals als etwas Altmodisches und Verzopftes hingestellt, als etwas, das unbedingt überwunden gehört.

Kindern das Schamgefühl „abzutrainieren“ heißt, sie einer natürlichen Grenze zu berauben. Eine Grenze ist wichtig : „bis dahin und nicht weiter“. So fühlt man sich als Kind, als Pubertierender, als junger Erwachsener sicher und kann diese persönliche Grenze bei Bedarf verteidigen. Gutes Erkennen seines eigenen Schutzraumes innerhalb dieser Grenzen stellt wiederum einen guten Schutz vor Missbrauch dar.

Wir Eltern können unser Kind darin unterstützen, indem wir sein natürliches Schamgefühl, das sich bei einem Kind jederzeit einstellen kann, respektieren.

 

Objektive Missbrauchsprävention

Wir Eltern sollten auch mit unserem Kind darüber sprechen, wo die persönliche Grenze ist, als echte Prävention vor Missbrauch. Das heißt, wir Eltern nehmen unsere Aufsichtspflicht wahr und stellen objektive Regeln auf, ab wann und wie sich unser Kind wehren sollte.

(Bei der „subjektiven Missbrauchsprävention“ die weit verbreitet ist, wird es dem Kind überlassen, sich zu wehren, „wenn es ein ungutes Gefühl bekommt“, was eine häufige Überforderung des Kindes darstellt).

 

Mehr zum Thema und ein Video auf dem Blog „Briefe an Leonie“ https://briefeanleonie.net/23-beitrag-gibt-es-die-scham-wirklich/

23. Kapitel – Gibt es Scham wirklich?

Lehrer müssen bei Workshops anwesend sein

Lehrer müssen bei Workshops anwesend sein

Einen für uns Eltern wichtigen Schulerlass ( Erlass Einbeziehung außenstehender Personen in den Unterricht.pdf) veröffentlichte der Landesschulrat für die Steiermark am 10.11. 2017: es geht um die Anwesenheitspflicht der Lehrpersonen bei Workshops.

Im Erlass wurde neuerlich bestätigt, was vielerorts sehr  unterschiedlich gehandhabt wird, und nun hoffentlich geklärt wurde: Lehrer müssen, auch bei Workshops, in der Klasse  bleiben.  Man kann also beim Lehrer nachfragen ob der Sexualworkshop kindgerecht und entwicklungssensibel vorgebracht wurde. Aus den hier beschriebenen Berichten sind wir Eltern sehr vorsichtig geworden (siehe unsere Elternberichte).

Diese Anwesenheitspflicht gilt übrigens selbstverständlich für ganz Österreich.

Hier die  entscheidende Textpassage:

„…Die Lehrkraft ist für die Zeit der Durchführung eines „Workshops“ nicht von ihren Hauptaufgaben, nämlich der Unterrichts- und Erziehungsarbeit sowie der Erteilung des lehrplanmäßigen Unterrichts, entbunden. Es wird somit nicht nur die gänzliche Anwesenheit der Lehrer/innen vorausgesetzt, sondern den Lehrer/innen obliegt weiterhin die Unterrichtsarbeit (z.B Vor – und Nachbereitung des Unterrichts sowie Unterrichtserteilung unter Einbeziehung der außerschulischen  Personen).“

UPDATE: Einen Erlass zu diesem Thema gab auch der Landesschulrat in Niederösterreich (Juni 2017) heraus, lesen Sie hier:  Einbindung-außersch.Experten NÖ.pdf

Lesen Sie hier die die maßgeblichen Passagen: „….Außerschulische Expertinnen unrl Experten werden von den Lehrerinnen und Lehrern in den Unterricht nur miteinbezogen, d.h. es wird damit nicht nur die gänzliche Anwesenheit der Lehrerinnen und Lehrer im Rahmen des Unterrichts vorausgesetzt, sondern den Lehrerinnen bzw. Lehrern obliegt weiterhin die Unterrichtsarbeit (z.b. Vor- und Nachbereitung des Unterrichts sowie Unterrichtserteilung mit Einbeziehung der Expertinnen und Experten). Durch die Einladung der Expertinnen und Experten kann die Unterrichtserteilung nicht an diese gänzlich delegiert werden..“

 

 

Gender Debatte mit tumultartigen Störungen

Gender Debatte mit tumultartigen Störungen

Der wunderschöne Kuppelsaal war randvoll – viele Zuhörer waren  zur Gender Debatte am letzten Freitag (10.11.) zur alten Technischen Universität Wien gekommen. Der Abend wurde von der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und dem Wiener Institut für „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (RPP) veranstaltet. Diese Debatte hatte schon im vorhinein aufhorchen lassen: hatte  doch auch eine Gender Befürworterin ihr Kommen zugesagt.

Und damit war klar, dass der Abend spannend werden würde. Auch hatte man kurzerhand eine thematisch gleiche „Gegenveranstaltung“ zwei Stockwerke tiefer angesetzt, wohl um Besucher zu verwirren.

Dr. Meike Lauggas hatte im Fach Geschlechter-geschichte promoviert und fünf Jahre in der Frauenabteilung der Stadt Wien gearbeitet. Sie bekam eine dreifach so lange Redezeit (weil sie ihre Position alleine vertrat), in der sie über drei verschiedene Ansätze zur Gendertheorie sprach.

Als jedoch Gabriele Kuby, die in ihrem Buch „Die sexuelle Revolution“ die Genderideologie schon vor Jahren beinahe prophetenhaft durchschaut hatte und daraus wichtige Fakten brillant darlegte, begannen Pfeif – und Schreikonzerte.

Diese Unterbrechungen flammten im Laufe des Abends immer dann auf, wenn einer der Genderkritiker am Wort waren. Mehrmals wurde die Veranstaltung durch Zwischenrufe unterbrochen, manchmal mit ohrenbetäubendem Tumult. Einige der Störer schlugen einen Feuermelder ein, woraufhin Polizei und Feuerwehr kommen mussten. Das gesamt Gebäude außer dem Kuppelsaal, wurde evakuiert.  Die Störmanöver der schwarzgekleideten Gender-Aktivisten zeigen deutlich, dass ihre Argumente zu schwach sind, um in einer sachlichen, akademischen Diskussion bestehen zu können.

Dr. Gudrun Kugler als Moderatorin ließ sich  – als geübte Mutter von kleinen Kindern – nicht aus der Ruhe bringen und führte souverän und klug durch den schwierigen Abend und bemerkte,  dass „Stören ein Zeichen von Intoleranz“ sei.

Univ. Doz. DDR. Raphael Bonelli versuchte die Synthese der beiden weit auseinanderliegenden Standpunkte mit der modernen Gender-Medizin. Es gäbe eben Medikamente, die besonders gut bei Frauen wirkten und ganz anders bei Männern, was der Neurowissenschafter und Psychiater durch mehrere Studien belegte.

Bei der nachfolgenden Debatte meinte Dr. Lauggas, dass diese Studien nicht eindeutig wären und im übrigen wisse man nicht, woran in 30 Jahren die Geschlechterunterschiede festgemacht werden würden. Eher verächtlich nannte sie als den letzten Unterschied der hochgehalten würde, die Fruchtbarkeit der Frau. Das konterte jedoch Gabriele Kuby mit einer Ausführung über die Schönheit des geistigen und körperlichen Mutterseins.

Lesen Sie mehr über den Abend im hervorragenden Artikel von Stephan Baier in der Tagespost „Wie man einer Debatte ausweicht“. 

Denn wirklich klare Antworten zu den kritischen Fragen zur Gendertheorie bekam man keine an diesem Abend.

Eine Reportage über den Abend können Sie hier von Gloria TV sehen. https://www.gloria.tv/video/QZAf97mEDCA11mdRGz68ALQqS

Hochkarätige Gender Debatte in Wien

Eine spanndende Diskussion findet am Freitag, 10.11.2017 im Kuppelsaal der TU 1010 Wien, Karlsplatz 13, um 18 Uhr  statt.

Es diskutieren Mag. Dr. Meike Lauggas, langjährige Fachreferentin in der Frauenabteilung Wien und Promotion in den Fächern Wissenschafts- und Geschlechtergeschichte. Seit 2012 ist sie hauptberuflich als Coach, Trainerin und Lehrbeauftragte an Universitäten & Fachhochschulen tätig

Gabriele Kuby, Publizistin und internationale Referentin.  Ihr Buch „Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“ wurde bisher in elf Sprachen übersetzt. Papst Benedikt XVI. nennt sie „eine tapfere Kämpferin gegen die Ideologien, die letztlich auf eine Zerstörung des Menschen hinauslaufen“. Gabriele Kuby ist Mutter von drei Kindern.

Univ.-Doz. Dr. Dr. Raphael Bonelli, Facharzt für Psychiatrie und
psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Neurologie. Bonelli arbeitet als Psychiater und Psychotherapeut weltanschaulich streng neutral. Er unterstützt vollinhaltlich den psychotherapeutischen Berufskodex, insofern die persönliche Weltanschauung des Psychotherapeuten nicht aktiv und steuernd in den Behandlungsprozess einfließen darf. Er ist Mitorganisator der RPP Kongresse. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

 

Moderation: NAbg. GR Dr. Gudrun Kugler

 

Veranstalter sind die KHG (Katholische Hochschulgemeinde, Gusshausstrasse 10, 1040 Wien ) und das RPP Institut (Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie, Himmelpfortgasse 15/7, 1010 Wien)

 

Eintritt frei!

Frauenkommission der Diözese Innsbruck arbeitet mit biblischer Verdrehung

Frauenkommission der Diözese Innsbruck arbeitet mit biblischer Verdrehung

Christen haben es schwer! Sie werden mit ihren überkommenen Ansichten zu Familie als Gemeinschaft von Vater- Mutter- Kind und deren Rollenbildern in der Gesellschaft als altmodisch und hinterwäldlerisch belächelt. Also gibt es Versuche, die biblische Botschaft modern zu interpretieren:

Die Forderung des 2.Vatikanum GS 29 jegliche Diskriminierung gesellschaftlicher oder sexueller Art zu überwinden, wird in kirchlichen Gemeinschaften manchmal  -nicht nur im Flyer  der Frauenkommission der Diözese Innsbruck- mit einem Zitat von Galater 3/28 begründet: (siehe Flyer)  Endlich genderlike und modern! Oder? Man sollte den Galaterbrief ganz lesen!

Der Galaterbrief als biblische Begründung für den Genderismus

Im Galaterbrief 3/15-28 geht es nicht um gesellschaftliche oder sexuelle Diskriminierung sondern um die Befreiung der getauften Heidenchristen vom jüdischen Gesetz (Beschneidung, Speisevorschriften etc.) Eine Auseinandersetzung, die der Apostel Paulus in aller Härte mit den Judenchristen, die das vehement forderten, führen musste.

Völlig falsche Interpretationen kommen fast immer dadurch zustande, Mehr lesen

„Das ist in Österreich nicht möglich“ – Eltern in Haft?

„Das ist in Österreich nicht möglich“ – Eltern in Haft?

Bisher dachten wir, dass Eltern, die in Österreich ihre Kinder vom Sexualunterricht fernhalten, nicht eingesperrt werden. Und dass es solche Vorkommnisse wie in Deutschland bei uns noch nicht gäbe. Dort mussten nämlich bereits mehrmals Eltern, die sich dem schulischen Aufklärungs-unterricht widersetzten, in Beugehaft gehen.

Unserer Initiative wird vieles  berichtet, aber diese „rote Linie“ wurde in Österreich noch nicht überschritten. Zumindest bis zum Mai dieses Jahres noch nicht. Mehr lesen

Neues Schuljahr, neue Schulbücher – Eltern seid wachsam!

Wie uns eine aufmerksame Mutter mitteilte, ist das Biologie Buch ihres Sohnes der ersten Klasse Gymnasium auffallend:  „Die Pille danach“ wird wie selbstverständlich als Verhütung angeboten, Mädchen – und Bubsein nur auf anerzogene Rollenbilder zurückzuführen und gleichgeschlechtliche Liebe ganz normal.  Wichtig: Sprechen Sie mit ihrem Kind darüber, klären Sie es gut auf, dann wird vieles abprallen und es weiß Bescheid! Suchen Sie das Gespräch mit dem Lehrer und fragen Sie was er /sie davon hält. Oft sind Lehrer froh über bodenständige Meinungen von Eltern!