Uschi – die Sextasche oder: 40 000 € Steuergeld für die Sexualpädagogik der Vielfalt in der Steiermark

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Wie die Kronen Zeitung am Sonntag, den 5. Februar 2017 berichtete, hat das Ressort unter Bildungslandesrätin Mag. Ursula Lackner (SPÖ Steiermark)  kürzlich 40 000 € für einen Verein genehmigt, der sich der Sexualpädagogik der Vielfalt verschrieben hat. Und in den letzten Jahren wurden insgesamt 120 000 € dafür verwendet.

Schulische Sexualaufklärung als Ergänzung zur elterlichen Aufklärung ist gut, und für viele Kinder wohl die einzige Aufklärung. Aber die große Frage ist, wie und in welcher Form das geschieht.

Wohin gehen 120 000 € Steuergeld? Auf der Homepage des Vereines liebenslust*  werden Fortbildungen  angeboten für sexualpädagogische Arbeit, als auch Sexualworkshops für Schulen. Besonders stolz ist man auf das handgemachte Unterrichtsmaterial.

VULVA aus Stoff handgemacht         Quelle: liebenslust*

„Mit Uschi ist das alles ganz einfach. Uschi ist eine Tasche mit Sexualpädagogischen Materialien und bietet zahlreiche  „Eisbrecher“, wenn Sie so richtig ins Gespräch kommen wollen“

Das sind bunte Vulva (weibliche Scheide) mit herausnehmbarer Klitoris, und fröhlich bemalten Penissen sowie „Inter“ Genitalien aus Gips.  Alles Einzelstücke für die Kleinen.

VULVA aus Gips, lackiert handgeformt, bunt und in vielfältigen Formen zu erhalten, Einzelstücke Quelle: liebenslust*

Unter Aufklärung für Kinder liest man auf der Homepage:  „Kindliche Neugier – Körperlichkeit entdecken. Kinder entdecken die Welt und ihre Körper mit unvoreingenommem Blick. Sie probieren aus, was sich gut anfühlt, sie sind neugierig  und beobachten uns Erwachsene bei unseren Reaktionen.“  Wenn man weiß dass diese Pädagogik pädophile Wurzeln hat, nämlich die des Helmut Kentler, dessen skandalöse Machenschaften erst kürzlich neu aufgerollt wurden, dann bekommt man großes Unbehagen bei dieser Aufklärung für Kinder.

Petition hier unterschreiben

Weiter steht unter Aufklärung für Jugendliche: Unsicherheiten aufbrechen, jugendgemäß aufklären:Es gilt Unsicherheiten und Tabus in allen Bildungs- und Lebensbereichen aufzubrechen, Vielfalt zu fördern und als Ansprechpartner*innen für Jugendliche, Eltern, Bezugspersonen und Pädagogen*Pädagoginnen neue Sichtweisen und Zugänge zur breiten Thematik von Geschlecht Sein über körperliches Erleben bis hin zu Beziehungserleben zu eröffnen.

Abgesehen von dieser Gendersprache die große Geduld beim Lesen braucht: Unsicherheiten aufbrechen, Tabus aufbrechen? Wird damit nicht auch gleichzeitig die kindliche Scham des Kindes aufgebrochen, die einen natürlichen Schutz darstellt? Wollen das Eltern für ihre Kinder wirklich? Das Wort Familie, Treue, Kinderkriegen findet man kaum bis gar nicht auf der Homepage. Warum werden Genitalien losgelöst vom Körper dargestellt? Das sagt aus, dass man mit seinem Körper tun kann was man will, es ist egal. Aber genau das Gegenteil ist der Fall: die größten seelischen Wunden hat man doch durch körperlichen Mißbrauch? Daher kann man den Körper nicht von der Seele/Geist trennen, es gehört zusammen.

Warum wird den Kindern nicht die Schönheit der Sexualität erklärt in Zusammenhang mit Verantwortung, Liebe und Leben? Noch immer und immer mehr ist nämlich der erklärte Wunsch der Jugendlichen: einmal eine eigene Familie haben die Bestand hat, mit Kindern! Bitte unterschreiben Sie die Petition hier

Leni Kesselstatt

Ehefrau und Mutter, FamilienAllianz

 Photos: www.liebenslust.at

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