Gendertheorie

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Gender Mainstreaming in 5 Punkten erklärt 

 

1. Was bedeutet Gender genau?

Gender bedeutet „das soziale Geschlecht“ im Gegensatz zum biologischen Geschlecht (engl. sex).

Die Gender-Ideologie, auch als Genderismus bezeichnet, behauptet im Wesentlichen, dass

  • das soziale Geschlecht nicht mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen muss
  • und daher frei wählbar sei

Diese „Freiheit in der Wahl der sexuellen Orientierung“ zielt letztlich auf die Auflösung der bipolaren Geschlechtlichkeit und damit auf die Auflösung von Ehe und Familie als Verbindung von Mann und Frau mit (eigenen) Kindern.

  • Die Gefahr des Genderismus für das gesamte gesellschaftliche Zusammenleben liegt in dieser seiner zerstörerischen Natur hinsichtlich der menschlichen Person und der zwischenmenschlichen Beziehungen sowie der Reduzierung des Menschen auf das Sexuelle, die auch nicht vor Kleinkindern haltmacht.

 

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2. Woher kommt die Gender – Ideologie?

Die Gender-Ideologie ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen ideologischen und kulturellen Transformation, die ihre Wurzeln im (Neo-)Marxismus und der radikalfeministischen Bewegung sowie der sexuellen Revolution im Jahre 1968 hat.

Die Auffassungen von Simone de Beauvoir (1908-1986), wonach man „nicht als Frau geboren werde, sondern zur Frau gemacht werde“ und „sich die Frau aus der Sklaverei der Mutterschaft befreien müsse“, haben dazu ebenso beigetragen wie in jüngster Zeit die umstrittenen Äußerungen der amerikanischen Philosophin Judith Butler (geb. 1954), die dem Menschen erst dann wahre Freiheit zuspricht, „wenn er sich aus der Verwickelung in sein biologisches Geschlecht gelöst und sein kulturelles Geschlecht gewählt habe„.

 

3. Kampf um die Gleichberechtigung der Frau

Jahrhundertelang wurde der Kampf um die Gleichberechtigung der Frau geführt. Anhänger der Gender-Ideologie verfolgen jedoch heute unter dem politischen Leitwort „Gender Mainstreaming“ schon längst nicht mehr nur die Gleichberechtigung der Frauen mit den Männern, sondern die völlige Gleichheit (kann man gleich machen was ungleich ist?) von Frau und Mann. Dies hat Auswirkungen auf fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens, insbesondere auf das Gesundheitswesen und das Bildungswesen beginnend bei den Krippen für die 0-3jährigen.

 

4. Verbreitung von „oben nach unten“

Seit der UNO-Weltfrauenkonferenz 1995 in Peking will man Gender Mainstreaming die Gleichstellung der Geschlechter „top down“ als politische Strategie weltweit durchsetzen. Man sieht heute, dass die Gender-Ideologie als „kulturelle Revolution“ quasi von oben herab im Wege der großen internationalen Organisationen wie WHO, UNO und EU mittels der von ihnen beschlossenen Dokumente auf der ganzen Welt verbreitet wird.

Die meisten Regierungen folgen den Vorgaben „zur Modernisierung der Gesellschaft“ bereitwillig – ohne dass eine breite demokratische Diskussion geführt würde.

 

5. Forderung nach „Menschenrecht“

In jüngster Zeit erheben die Anhänger der Gender-Ideologie vermehrt die Forderung nach eigenen, durchsetzbaren Rechten. Sie behaupten, dass jede Person sogenannte “reproduktive und sexuelle Rechte“ habe, einschließlich des Rechts, sein Geschlecht zu ändern, sowie des Rechts auf In-Vitro-Fertilisation, auf Empfängnisverhütung und sogar auf Abtreibung.