Ideologische Aufklärung in Ö

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Der neue Grundsatzerlass zur Sexualaufklärung in Schulen und Kindergärten wurde am 22.6.2015  veröffentlicht.  Darin ist vorgesehen, die staatliche Aufklärung in den Schulen auf  Basis der Standards für gesundheitliche Aufklärung der WHO und der BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Deutschland) zu stellen, um eine „zeitgemäße Sexualerziehung“ auszuarbeiten. Was sind die Hintergründe der WHO Standards? Das bedeutet im Klartext: der Staat wird Einfluss nehmen auf einen hochsensiblen Bereich unserer Kinder.  Lesen Sie hier, was in Deutschland dabei herauskam. Das ist für Österreich aber nicht neu!

In Österreich gibt es schon seit Jahren Aufklärungsprojekte, die auf dieser Pädagogik basieren:

Love Tour Bus

Bis vor kurzem konnte man noch den Film über dieses Programm sehen,  was Kinder zu sehen und zu hören bekommen. Er wurde nach Elternprotesten vom Netz genommen! Sehen Sie hier Screenshots vom Film, die einen kleinen Einblick in die Pädagogik geben und weiter unten den Bericht eines Kindes:

 

 

 

 

 

Der Lovetour-Bus tourt seit 2002 im Auftrag des Gesundheitsressorts des Landes zu Oberösterreichs Schulen.

 

 

 

 

Lesen Sie hier einen Bericht eines 13 – jährigen Buben über den Lovetour Bus: „Onanieren ist sehr empfohlen worden und dessen Sperma als Creme zu verwenden. Sie hießen „one night stand“ gut, indem sie auch selbst davon erzählten…“  Hier gehts weiter zum ganzen Bericht..

 

 

 

Unter Ablauf findet man folgendes auf der Homepage: „..Die didaktische Umsetzung reicht von der Lovebox (Jugendliche stellen anonym Fragen) über das Zeigen von Kurzsequenzen eines Films als Gesprächseinstieg bis zur Kondomübung. Allerdings entscheiden die BeraterInnen vor Ort, welche Methoden, Spiele und Gesprächseinstiege sie verwenden….“  

Zur Information: genau dieser Beginn „Lovebox“ wurde zum Beispiel nach anhaltenden Elternprotesten in Vorarlberg aufgegeben wegen Gefahr von „Frühsexualisierung“ von Kindern, die von ihrer Entwicklung noch nicht so weit sind. Denn mit diesem Beginn kommen alle „Gossenjargonwörter“, die Kinder aufgeschnappt haben, zur Sprache. Siehe Photos oben. 

 

 

 

 

 

Ganz schön intim

Sehen Sie dazu hier und hier.  Die Materialien zur Sexualerziehung 6-12-Jähriger vom BMBF (früher BMUKK) zeigen die Zeichnung eines Hauses mit verschiedenen Räumen, in denen sexuell aktive Kinder zu sehen sind: in einem Raum masturbiert ein Bub und denkt dabei an ein Mädchen, in einem anderen treiben es zwei Mädchen in einer Badewanne, dann wieder zwei Buben in einem Bett und schließlich sieht man einen Buben und ein Mädchen beim Analverkehr.

 

 

„Sex, we can?!“

(http://www.sexwecan.at/) ist ein Aufklärungsfilm für Jugendliche im Alter von 14-16 Jahren.  „Medieninhaber und Herausgeber ist der Wiener Bildungsserver, Verein zur Förderung von Medienaktivitäten im schulischen und außerschulischen Bereich. Der Film wurde vom Österreichischen Institut für Sexualpädagogik sexualpädagogisch begleitet. Auftraggeber ist das Wiener Programm für Frauengesundheit (Stadt Wien) in Kooperation mit dem ICE-Vienna und des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst. „…Der Film arbeitet zusätzlich mit Übersteigerungen, Anspielungen, Brüchen und Überraschungen, um das Thema „Sex“ über den Schlüssel Humor unpeinlich verdaubar zu machen…..“ Wir raten : Schauen Sie sich den Film an und urteilen Sie selbst! Oder lesen Sie hier eine Analyse.

Hier sehen Sie Screenshots, damit S

Ablauf

Jede Ausfahrt und jeder Workshop ist einzigartig auf die Zielgruppe zugeschnitten und gestaltet sich hauptsächlich nach den Wünschen bzw. Fragen und Anliegen der Jugendlichen.

Im Lovetour Bus:

  • Jugendliche können alle Begriffe zu Liebe, Beziehung und Sexualität nennen, die ihnen einfallen.
  • Anschließend werden persönliche Fragen von unseren SexualpädagogInnen beantwortet, erarbeitet oder in kurzen Diskussionsrunden mit den Jugendlichen erörtert.
  • Spiele und Programme (zB richtige Kondomanwendung, Aufklärungsvideos, Sexquiz, Verhalten in übergriffigen Missbrauchssituationen etc.).
  • Verteilung von Broschüren zu den Themen Schwangerschaft, Verhütung, sexuelle Orientierung & Identität, Körperveränderungen, Missbrauch, Aids, Pubertät und so weiter.

Dauer: 1,5 Stunden, maximal 12 TeilnehmerInnen pro Workshop

Die didaktische Umsetzung reicht von der Lovebox (Jugendliche stellen anonym Fragen) über das Zeigen von Kurzsequenzen eines Films als Gesprächseinstieg bis zur Kondomübung. Allerdings entscheiden die BeraterInnen vor Ort, welche Methoden, Spiele und Gesprächseinstiege sie verwenden.

Die Jugendlichen haben im Bus die einzigartige Möglichkeit, Dinge zu fragen, auf die sie bisher entweder keine oder nur unzureichende Antworten erhalten haben. Dabei wird speziell darauf geachtet, die Informationen in einer altersgerechten, zeitgemäßen und wertschätzenden Form zu vermitteln. Ziel ist es unter anderem, einen selbstbewussten und selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Sexualität zu ermöglichen.

Hier sehen Sie Screenshots:

 

 

 

 

Wenn Sie Fragen haben oder Ergänzungen, die für andere Eltern nützlich sein könnten, bitte schreiben Sie uns! info@sexualerziehung.at