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Im Juni 2025 wurde in Österreich über einen Gesetzesentwurf abgestimmt: Wer Hormonbehandlungen oder Geschlechtsumwandlungen bei Kindern und Jugendlichen kritisch hinterfragt (Eltern oder Therapeuten), soll mit Sanktionen in Form von Geldstrafen oder Gefängnisaufenthalt rechnen, so der Gesetzesentwurf (Konversionsmaßnahmen-Verbots-Gesetz – KonvVerbG).   Der Entwurf wurde als unverhältnismäßiger staatlicher oder ideologischer Eingriff in die Familie und das Eltern-Kind-Verhältnis angesehen und glücklicherweise abgelehnt.

Dasselbe Thema wird jedoch morgen, Donnerstag, 29.1.2026 im Europarat behandelt:  Um 16.30 Uhr wird über eine Resolution (der brit. Abg. Kate Osborne) abgestimmt, die die Mitgliedsstaaten auffordert, alle Maßnahmen (Gespräche, Beratung, Therapien) zur Veränderung von sexueller Orientierung (wie zb. Transgender, aber auch Pädophilie!) und Geschlechtsidentität gesetzlich zu verbieten. Es werden strafrechtliche Sanktionen sowie Überwachungsmechanismen empfohlen.

Der Jurist Dr. Felix Böllmann stellt im Tagespost-Kommentar fest: „Psychiater, Eltern, Mitglieder von Religionsgemeinschaften und viele andere werden eingeschüchtert. Besonders schwer wiegt der Eingriff in Meinungs-, Religions- und Gewissensfreiheit: Bestimmte Überzeugungen zu Sexualität und Geschlecht werden als ‚falsch‘ etikettiert und sollen praktisch verdrängt werden“.

Einfach ausgedrückt: Wenn die Resolution morgen angenommen wird, dann kann es in Zukunft passieren, dass eine Mutter, die sorgenvoll ihrem Kind sagt, es solle sich eine „Geschlechtsumwandlungstherapie“ (Pubertätsblocker, OPs) nochmals überlegen,  angezeigt und zu Haftstrafen verurteilt werden könnte!

Das Elternrecht ist ein grundlegendes Freiheitsrecht, das den Eltern die primäre Verantwortung und das Recht gibt, ihre Kinder zu erziehen und Entscheidungen über deren Wohlergehen, einschließlich medizinischer und seelsorgerischer Betreuung, zu treffen.

Die morgige Abstimmung im Europarat ist rechtlich nicht bindend, gilt aber als wichtiges Signal und  Entscheidungsgrundlage für Regierungen, Parlamente und Gerichte sowie Aufklärungskampagnen in zb. Schulen.

 

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