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Das Kind – ein sexuelles Wesen?

Diese Frage wird oft diskutiert in der neuen Sexualpädagogik. Dr. med. Christian Spaemann  gibt Antwort: „..Die Verfasser WHO-Standards und der anderen Erzeugnisse dieser Richtung setzen im Rückgriff auf triebmythologische, an Wilhelm Reich erinnernden Vorstellungen Sexualität mit allgemeiner Lebensenergie gleich und postulieren daher eine Sexualaufklärung ab der Geburt. Nach deren Auffassung ist vieles, was Kinder in ihrem Beziehungsleben und in ihrer Neugierde tun, irgendwie Ausdruck sexueller Lust. Da ist zum Beispiel von frühkindlicher Masturbation die Rede.

Das ist natürlich Unsinn. Wenn ein kleines Kind seine Geschlechtsteile berührt weil es dies als angenehm empfindet, kann man dies nicht mit dem intentionalen, auf Befriedigung zielenden Akt einer Masturbation in Zusammenhang bringen oder gar gleichsetzen. Genauso ist es absurd Doktorspiele, bei denen die natürliche Neugierde von Kindern, die Geschlechtsteile des anderen kennenzulernen – eine Neugierde, die übrigens nach wenigen Malen befriedigt ist – als eine irgendwie sexuelle Verhaltensweise zu sehen… “

Aber ist nicht bereits der Säugling voller Sinnlichkeit? Kann man sein und das Verhalten der Kleinkinder von Sexualität völlig getrennt sehen?

Christian Spaemann: Die innige Bindung des Säuglings und Kleinkindes an die Eltern ist in der Tat voller Sinnlichkeit, die Geschlechtsorgane sind aber nicht daran beteiligt und es lässt sich keine Kontinuität hin zu einer späteren sexuellen Bindung feststellen. Liebe ist nichts homogenes. Neurobiologie und Entwicklungspsychologie bestätigen, dass die Module Sexualität und Beziehung nicht ident sind. Im Gegenteil: Kibbuz-Studien in Israel haben gezeigt, dass intensive Beziehungen in Kindheit und Jugend spätere Sexualität zwischen denen, die diese Zeit miteinander verbracht haben, hemmen. Das Beziehungsleben, des Menschen von Geburt an, auch das sinnliche, hat zwar, wie wir wissen, ganz wesentlichen Einfluss auf die spätere Fähigkeit die Sexualität zu integrieren und in einer Beziehung zu genießen, ist aber nicht selbst sexuell zu verstehen.

Lesen Sie das ganze Interview hier

 

 

„Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler“

“Der Verlust des Schamgefühls ist das erste Zeichen von Schwachsinn. … Kinder, die sexuell stimuliert werden, sind nicht mehr erziehungsfähig … Die Zerstörung der Scham bewirkt eine Enthemmung auf allen anderen Gebieten, eine Brutalität und Missachtung der Persönlichkeit des Mitmenschen”. (Sigmund Freud (1905) Ges. Werke VII, S. 149)

Dieser Gedanke Freuds wird von Prof. Dr. Hans-Jochen Gramm weitergeführt, wenn er sagt: “Wir brauchen die sexuelle Stimulierung der Schüler, um die sozialistische Umstrukturierung der Gesellschaft durchzuführen und den Autoritätsgehorsam einschliesslich der Kinderliebe zu den Eltern gründlich zu beseitigen.” Handbuch für Lehrer, – “Anleitung zur Handhabung der Rahmenrichtlinien für Sexualkunde in Hessen”

Lesen Sie hier den Beitrag einer engagierten Mutter aus der Schweiz – das ist keine Weltverschwörung, es ist eine der ideologischen Grundlagen zur geplanten Sexualerziehung an unseren Kindern in Österreich!

Hier geht’s zum Beitrag

Kommentar einer Mutter zum Sexualerlass /Unterberger’s Tagebuch

Die Aussage von Ministerin Heinisch-Hosek hat besorgte Eltern aufschrecken lassen: Die Sexualerziehung sollte „modernisiert“ werden; bereits im Kindergarten sollten unsere Kleinsten „kindgerechte Antworten erhalten“. Kurz vor Ostern ist ein Entwurf, von sieben „Experten“ ausgearbeitet, zur Stellungnahme versendet worden. Der Entwurf erscheint – auf den ersten Blick in einer sehr harmlosen, unauffällig ausgewogenen Sprache abgefasst – völlig unverständlich. Das ist Teil des Programmes.

Die hier verwendete Gendersprache soll offenbar nicht durchschaut werden. Denn was nicht durchschaut wird, kann auch nicht angezweifelt werden. Beschäftigt man sich jedoch intensiv mit dem Text, dann ist das eine wahre Sprengladung an versteckter…. Lesen Sie hier den ganzen Artikel in Andreas Unterberger’s Tagebuch von Leni Kesselstatt http://www.andreas-unterberger.at/2015/04/gefahr-in-verzug-sexualpaedagogik-der-vielfalt-fuer-unsere-kinder-droht/