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Sex-Pädagogik im Kindergarten: Was Eltern wissen sollten

Sex-Pädagogik im Kindergarten: Was Eltern wissen sollten

Sexualpädagogische Konzepte werden häufig als Teil der Gewaltprävention vorgestellt. Weil sie jedoch Nacktheit, Doktorspiele und ethische Grundfragen betreffen, ist eine offene Kommunikation und elterlicher Konsens dennoch unerlässlich.

Pädagogischer Aktivismus – an den Eltern vorbei

Kaum ein Thema verlangt im Kindergarten mehr Sensibilität als der Körper des Kindes. Es geht um Nähe und Distanz, Scham, Privatsphäre, kindliche Neugier, aber auch um Schutz vor Übergriffen. Gute Pädagogik unterstützt Kinder, Grenzen zu benennen und die Grenzen anderer zu achten. Doch viele Eltern fragen sich inzwischen: Wo endet Kinderschutz — und wo beginnt pädagogischer Aktivismus, der ohne Zustimmung der Eltern Raum für sexuelle Erfahrungen öffnet?

Ein anschauliches Beispiel liefert das sexualpädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung, dem größten katholischen Kindergarten-Träger in Wien. Sexualpädagogik ist hier in ein umfassenderes Schutzkonzept zur Prävention von Gewalt – einschließlich sexuellem Missbrauch – eingebettet. Das klingt zunächst beruhigend. Viele Eltern wittern jedoch gerade darin eine Strategie: Unter dem Vorwand des Kinderschutzes würden Inhalte behandelt, die weder den Eltern offen dargelegt noch wissenschaftlich begründet werden.

 

Nicht Aufklärung, sondern Sexualisierung

Das umstrittene Konzept bezeichnet Kinder als von vornerein „kompetent“ in Fragen ihrer eigenen Sexualität. Pädagoginnen sollen demnach einen Rahmen schaffen, in dem Kinder „Wünsche und Bedürfnisse“ erkunden, die „Wirkung sexualisierter oder sexistischer Wörter“ kennenlernen und persönliche Grenzen miteinander ausloten können. Auch sogenannte Doktorspiele und gegenseitige Berührungen werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen, solange sie nicht als „unangenehm“ erlebt oder Schmerzen gemeldet werden. Doch Kinder sind nicht konsensfähig. Genau hier setzt die Kritik wertebewusster Eltern an:

Reicht das kindliche Empfinden als Grenze aus? Oder braucht es objektive Schutzregeln, für dessen Einhaltung in erster Linie die Pädagoginnen verantwortlich sind?

Besonders sensibel wird die Frage dort, wo Nacktheit, Intimsphäre oder Toilettensituationen betroffen sind. Eltern sollen wissen, ob Kinder unbeobachtet gemeinsam Rückzugsorte aufsuchen dürfen, ob sie zu zweit auf die Toilette gehen können, ob sexuelle Rollenspiele erlaubt sind, und ob es Informationsabende für Eltern zum Thema Sexualpädagogik gibt. Diese Fragen sind nicht Ausdruck von Misstrauen gegenüber den pädagogischen Fachkräften. Sie betreffen einen Kernbereich der elterlichen Verantwortung.

Sexualpädagogik ist nie völlig neutral. Sie beruht immer auf subjektiven Werten sowie Annahmen über Lust, Scham und den Stellenwert von Ehe und Familie. Der Bildungswissenschaftler Karlheinz Valtl brachte diesen Aspekt auf den Punkt: „Sexualpädagogik kann nicht voraussetzungslos betrieben werden. Sie geht immer von weltanschaulichen Prämissen und einem Menschenbild aus.“ Gerade deshalb ist Transparenz so wichtig — besonders in Einrichtungen, die öffentlich gefördert werden und sich zudem auf ein religiöses Profil berufen.

 

Psychiater kritisierte Einfluss des Kentler-Sielert-Kreises

Im Auftrag der österreichischen Familienallianz verfasste der Psychiater Christian Spaemann 2018 eine Stellungnahme zum sexualpädagogischen Konzept der St. Nikolausstiftung. Spaemann kritisierte am Konzept u. a.,

  • dessen mangelhafte wissenschaftliche Fundierung und einseitige ideologische Prägung vonseiten der Kentler-Sielert Schule;
  • dass die Rolle der Eltern gegenüber den Pädagoginnen herabgesetzt wird;
  • dessen immanente Tendenz zur Sexualisierung von Kindern, was an sich eine Form von Missbrauch darstelle und die Sicherheit und Würde von Kindern ernsthaft gefährde.

Spaemanns Empfehlung lautete, das sexualpädagogische Konzept in dieser Form gänzlich zurückzuziehen. Die Geschäftsführung der Stiftung hat auf Spaemanns Stellungnahme kaum reagiert. Kernaussagen und die grundlegende Ausrichtung sind in der aktuellen Version des Konzepts (Stand: Februar 2023) unverändert geblieben.

Sexualerziehung ist primäre Aufgabe der Eltern. Es liegt an ihnen, Aufklärung und Transparenz einzufordern – zum Schutz ihrer Kinder.

 

Erzählt den Kindern von der Liebe – Tagespost Beilage Dezember 2023

Erzählt den Kindern von der Liebe – Tagespost Beilage Dezember 2023

Wir hatten die Gelegenheit, in der Beilage der TAGESPOST einen Beitrag über die Wunderkunde zu veröffentlichen. Diese Beilage wurde von der Stiftung für Familienwerte gestaltet. Wir bedanken uns sehr für diese Möglichkeit die Wunderkunde bekannt zu machen!

Erzählt den Kindern von der Liebe

Wunderkunde: Pädagogisches Material zur Sexualerziehung

Die Wunderkunde ist Material zur Sexualerziehung für Eltern und Schule bis zum Alter von 10 Jahren. Das Lapbook Wunderkunde ist nicht nur informativ, sondern auch eine unterhaltsame und interaktive Möglichkeit, sich den Fragen nach dem Ursprung des Lebens und der Liebe anzunähern. Es regt Kinder dazu an, Fragen zu stellen, zu gestalten und zu lernen.

Eltern sollten die Ersten sein

Über diesen hochsensiblen Bereich unseres Menschseins – die Sexualität – aufzuklären, obliegt in erster Linie den Eltern: Als solche können wir unsere Kinder liebevoll und mithilfe einer präzisen Sprache sensibilisieren. Eltern sollten die Ersten sein, die sich dieses Themas annehmen; andernfalls stillt das soziale Umfeld die Neugier von Kindern. Es tritt mit Informationen, nach denen Kinder nicht gefragt haben, mit Inhalten, Begriffen und Bildern, die sie überfordern und schädigen können, an sie heran. Allzu oft übernimmt heute das Internet mit seinen derben und pornografischen Inhalten diese Aufgabe und prägt damit erste Erfahrungen, die Ekel und Scham zur Folge haben. Um das zu vermeiden, sollten Eltern das Privileg der Erst-Information als Trumpf nutzen, um den Kindern die Besonderheit und Schönheit der Weitergabe des Lebens näherzubringen. Verfügen Kinder bereits über dieses Wissen, prallt vieles, das von außen an sie herangetragen wird, ab.

Einige Eltern wurden selbst nicht aufgeklärt, haben dafür keine passende Sprache oder fühlen sich unsicher bei diesem Thema. Die Wunderkunde bietet Grundlage und „Schritt- für -Schritt“ – Anleitung dafür. Es ist eine ausklappbare Bastelmappe („Lapbook“), die dabei unterstützt, das komplexe Thema in verständlicher, sachrichtiger und angemessener Weise zu besprechen und den Fragen zu Biologie, Liebe und Sexualität mit kindgerechten Erklärungen und Illustrationen zu begegnen. Wenn man auf diese einfache Weise mit seinem Kind über das wichtige Thema der Leiblichkeit ins Gespräch kommt, so wird es wahrscheinlich auch später, wenn es einmal Fragen hat, uns Eltern als erste Ansprechpartner wählen. Beginnen Kinder selbständig nach Antworten zu suchen, stoßen sie unweigerlich auf verstörende, pornografische Inhalte.  Durch das Gespräch in der Familie erkennt das Kind Wert und Schönheit der Sexualität und lernt seine Eltern als kompetente, verständnisvolle und aufgeklärte Menschen kennen und schätzen, an die es sich auch in schwierigen Situationen, wie zum Beispiel im Falle einer ungeplanten Schwangerschaft, vertrauensvoll wenden kann. Lebensschutz beginnt in der Familie! 

Sexualkunde in der Schule 

Lehrern in der Grundschule wird mit der Wunderkunde entwicklungssensibles Material zur Verfügung gestellt. Das Lapbook bietet eine wertvolle pädagogische Grundlage: Es ist detailreich aufbereitet und kann im Unterricht in einem Umfang von 5-6 Unterrichtseinheiten bearbeitet werden. Dies ermöglicht, Fragen von Schülern über biologische Veränderungen des Körpers und die damit einhergehenden Entwicklungen aufzugreifen, zu begleiten, ihnen eine klar wertorientierte Haltung zu vermitteln und sie aktiv in den Lernprozess einzubeziehen.

Kinder wollen Antworten vor allem auf biologischer Ebene, denn mit Sexualität wird hauptsächlich die Zeugung neuen Lebens in Zusammenhang gebracht („Wie kommt das Baby in deinen Bauch?“). Schülern wird durch dieses Aufklärungsmaterial die Unterschiedlichkeit von Mann und Frau, die Veränderung ihres eigenen sowie des Körpers des anderen Geschlechts und das Wunder des neuen Lebens bei einer Schwangerschaft behutsam und fundiert nähergebracht. Durch die Betonung des „Wunders Mensch“ und der Vermittlung der Haltung „Es ist gut so wie ich bin“ werden junge Menschen zu einem respektvollen Umgang mit dem eigenen Körper und der ihm innewohnenden Fruchtbarkeit hingeführt.

Externe Vereine, die aus unserer Sicht oft problematische Positionen vertreten, werden somit nicht benötigt, da Lehrer den Unterricht mit Hilfe dieser Mappe selbst gestalten können. Zudem können Pädagogen, die ihre Kinder gut kennen, besser und achtsamer auf den individuellen Entwicklungsstand der Kinder eingehen als fremde Workshopleiter.

Wertvolles Material für Eltern und Lehrer

Das Lapbook wird mit beiliegenden Anleitungen geliefert. Diese enthalten methodisch-didaktische Tipps, um Kinder für das Wunder des Lebens zu begeistern, wie sie sich vor Missbrauch schützen können oder was sie über die Gefahren des Internets wissen müssen. Ergänzend steht für eine transparente und enge Zusammenarbeit mit den Eltern ein Elternbegleitheft (Leporello) bereit. Dieses pädagogische Arbeitsmaterial gibt es entweder als fertige Bastelmappe zu bestellen, es steht aber allen interessierten Eltern, Großeltern und Lehrern und anderen Interessierten auch als Gratisdownload zur Verfügung.

Ein kurzes Erklärvideo zur Erstellung des Lapbooks und weitere Informationen, sowie Bestellmöglichkeiten findet man auf unseren Websites www. wunderkunde.com oder www.sexualerziehung.at

Bettina Unger

Leni Kesselstatt, FamilienAllianz

Neue Lehrpläne für Österreichs Schulen

Neue Lehrpläne für Österreichs Schulen

Lesen Sie hier die neuen Lehrpläne, teilweise sind die relevanten Stellen markiert. Weiter unten finden Sie Tipps was man als Eltern dagegen tun kann.

Ab dem Herbst 2023 gibt es neue Lehrpläne in Österreichs Schulen. Wir haben diese für die Volks- und Mittelschule, sowie für das Gymnasium durchgelesen und eine kurze Analyse vorbereitet.

Analyse des neuen Volksschul – Lehrplanes:

Fächerübergreifend soll diese Sexualpädagogik nun von den Lehrern selbst vermittelt werden soll. Ab der Volksschule bis hinauf zu den höheren Schulen soll die „Reflexive Geschlechterpädagogik und Gleichstellung“ zu den übergreifenden Themen gehören. Das bedeutet für die Volksschule in den Fächern Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, Kunst und Gestaltung, Technik und Sport.

Der konstruktive Umgang mit Diversität sei zu fördern. So wird betont, dass „die Egalität der Geschlechter“ (Egalität bedeutet Gleichstellung: Wir fragen uns, wie man etwas gleichstellen will, was so ungleich ist wie Mann und Frau?), der „wertschätzende Umgang mit Vielfalt eine zentrale Aufgabe der Schule sei“ und es werde „für alle Gelegenheit geboten, sich im Unterricht mit den eigenen Identitäten (!) und Zugehörigkeiten (!) auseinanderzusetzen“. Die eigene Identität in Frage stellen bedeutet, Kinder sollen verwirrt werden und prüfen, ob sie im richtigen Körper sind oder nicht.

Geschlechterstereotype Zuordnungen  sollen erkannt und überwunden werden.  Das bedeutet: Kindern soll beigebracht werden, dass es nicht normal ist, sich als Mädchen für Puppen oder Kochen zu interessieren und für Buben ist es „nur von außen zugeordnet“, dass sie sich für Traktoren oder  Autos interessieren. Das alles soll „überwunden“, das heißt übersetzt, den Kindern abgewöhnt werden.

Kinderrechte sollen recherchiert werden. Damit wird ein neues Tor geöffnet, denn Kinderrechte könnten „Elternrechte“ verdrängen und dann greift der Staat direkt auf unsere Kinder zu. Wie das Thema in  Deutschland schon länger diskutiert wird, siehe in diesem informativen  Video (3:43).

Die Ambiguitätstoleranz der Kinder soll gefördert werden. Das bedeutet die Fähigkeit, Uneindeutiges, Mehrdeutiges, und Widersprüchliches zu ertragen und auszuhalten. Zum Beispiel: wenn ein Mann mit Bart Frauenkleider trägt, sollen Kinder das als „normal“ ansehen und nicht mehr hinterfragen.

Diese genannten Beispiele stehen im Volksschul – Lehrplan, aber dieselben Inhalte und Ziele werden ebenso in den Lehrplänen für die höheren Schulen aufgezeigt. Immer wieder beruft man sich auf die WHO Standards und andere (ideologische) Papiere sowie auf das Indoktrinationsverbot – das klingt wie ein Hohn. Lesen Sie dazu die Elternberichte unserer Dokumentationsplattform, die die Folgen genau dieser Pädagogik zeigen.

Was kann man nun tun als Eltern?

Das werden wir so oft gefragt. Wie können wir unsere Kinder schützen? Früher konnte man die „Gefahr für Kinder“ durch externe Vereine gut eingrenzen, nun sind Lehrer selbst aufgerufen, diese Grundsätze einer letztendlich unwürdigen Pädagogik zu verbreiten.

Unsere Tipps:

–  Bilden Sie Allianzen mit anderen gleichdenkenden Eltern! Versuchen Sie herauszufinden, wer ähnlich denkt wie Sie, das kann später sehr hilfreich sein. Zu zweit oder zu mehreren ist man viel stärker als alleine!

Blättern Sie alle Lehrmaterialien durch, wir haben gesehen, dass einige Schulbücher überarbeitet wurden hinsichtlich der neuen Lehrpläne (Transgender, Identitäten, Familienformen…). Das kann in jedem Fach vorkommen, nicht nur in Sachkunde und vor allem auch in allen Schulstufen!

– Sie, bzw. Ihre Kinder werden früher oder später mit all diesen verwirrenden Themen konfrontiert werden. Greifen Sie die Themen frühzeitig auf und sprechen Sie mit ihrem Kind über die Familienformen, Transgender, darüber dass es nur zwei Geschlechter gibt. Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Hilfe brauchen! Ein Gespräch am Esstisch oder bei einer Autofahrt zb. kann ein guter Einstieg sein…

Fragen Sie beim Klassenlehrer nach, OB, WANN und durch WEN das Thema Sexualaufklärung, Kinderrechte oder Missbrauchsprävention in diesem Schuljahr durchgenommen wird (alle drei Themen werden so gut wie immer ideologisch vermittelt). Denn nach wie vor kommen externe Vereine für diese Themen an die Schulen. Aber versuchen gleichzeitig herauszufinden, wie der Lehrer selbst zu diesem Thema steht. Schon alleine das Interesse der Eltern kann bewirken, dass man seitens der Lehrer oder Direktoren nicht leichtfertig mit diesem Thema umgeht!

Falls ein externer Workshop geplant ist, dann lesen Sie sich unsere weiterführenden Informationen bitte hier durch. Auf dieser Seite kann man auch kostenlos in größerer Anzahl unsere informativen Elternfolder bestellen, damit Sie auch andere Eltern informieren können.

Wir sind der Meinung dass Kinder gute (erste!) Antworten brauchen, wo sollen sie diese bekommen, wenn nicht zu Hause? Einige der Themen finden Sie unter dem Menüpunkt „Argumentationshilfe“ hier auf unserer Homepage.

Der „Ethikkodex“ hat einen neuen Inhalt bekommen!

Der „Ethikkodex“ hat einen neuen Inhalt bekommen!

Ethikkodex hat einen neuen Inhalt bekommen

Wir haben Sie darüber informiert, dass schulexterne Anbieter von Sexualworkshops einen sogenannten Ethikkodex  beim Qualitätsprüfungsverfahren unterschreiben müssen, der deutlich zeigt, in welche Richtung die „Erziehung“ unserer Kinder gehen soll.

Nun hat es von mehreren Seiten Widerstand  gegen diesen Kodex gegeben, daraufhin wurde der Inhalt kürzlich geändert. Das ist natürlich nur eine kosmetisch – oberflächliche Abänderung, denn in allen maßgeblichen Dokumenten bezieht man sich weiterhin ausschließlich auf die genderideologische Pädagogik. Es wird sich also gar nichts ändern in Zukunft. Um es kurz zu sagen: man wird sich gegenseitig das Qualitäts-„mascherl“ umhängen. Schade dass der Text abgeändert wurde,  so finden wir. Konnten wir doch bisher direkt  auf die Denkweise der zuständigen Stellen hinweisen, nun ist wieder alles so versteckt wie bisher. Es bleibt also alles beim Alten: unsere Kinder sind weiterhin der Ideologie ausgesetzt.

Lesen Sie hier die neue  Verpflichtungserklärung Formular Einzelperson

Transgender – Transhype

Transgender – Transhype

TRANSGENDER – TRANSTEENS

Ein großes Thema  – Was Eltern darüber wissen sollten

Immer mehr Jugendliche identifizieren sich als „Transgender“ – vor allem junge Mädchen (70%). Dabei besitzen die sozialen Medien einen entscheidenden Einfluß: Vor allem auf TikTok und Instagram finden sich zahlreiche Videos, die für Pubertätsblocker und Geschlechtsumwandlungen werben. Die meisten Transgender-Seiten und -Foren im Netz sind fest in den Händen der Trans-Lobby, hier ist es anders. Besuchen Sie diese handverlesenen Seiten, entscheiden Sie selbst und vor allem: geben Sie die Infos weiter an hilfesuchende Eltern, Mädchen….

Oft wird in Medien, in der Schule und im Internet die Unsicherheit, Aufgabe und Sehnsucht der Jugend («Wer möchte ich eigentlich sein»?) manipulativ beeinflusst. Wenn dem Kind vorgegaukelt wird, dass es der Experte ist, wird es glauben, dass es die Eltern dazu bringen kann, mit allem, was es „weiß“, einverstanden zu sein. Teenager glauben oft, sie wüssten mehr als sie es wirklich tun, und es ist nicht hilfreich, sie in einer unrealistischen Fantasiewelt leben zu lassen. Aus diesem Grund müssen Eltern die wenigen validen Informationen, die es gibt, lesen. Bitte sprechen Sie mit Ihren Kindern so früh es geht darüber.

Lesen Sie gute Information und Fakten von handverlesenen Plattformen hier auf der Seite der Familienallianz.

Was Vereine ab sofort unterschreiben, bevor sie an die Schulen kommen – das muss Eltern klar sein!

Was Vereine ab sofort unterschreiben, bevor sie an die Schulen kommen – das muss Eltern klar sein!

Schamverletzend und kindeswohlgefährdend – so zusammengefasst kann man den Inhalt der Grundsätze der Einverständniserklärung nennen, den externe Vereine unterschrieben haben, wenn sie ab Herbst an Schulen kommen.

Soeben (1.3.2023) wurde eine Akkreditierungsstelle (Überprüfungsstelle) eingerichtet, die ab sofort externe Vereine und Einzelpersonen überprüfen soll, die  ihre Workshops zum Thema Sexualpädagogik an Schulen anbieten wollen. Diese „Geschäftsstelle Sexualpädagogik“ wurde dem Österreichischen Jugendrotkreuz übertragen und ihm sollen 5 Mitglieder angehören, die noch nicht genannt wurden.

Man kann schon jetzt als Verein sein Ansuchen stellen und Unterlagen hochladen. Ganz am Schluß muss man noch eine Einverständniserklärung unterschreiben, den sogenannten „Ethikkodex“ (welch Hohn!) zur Umsetzung der schulischen Sexualpädagogik. (hier geht es zum gesamten“Ethikkodex“)

In der Einleitung heißt es:

Die sexualpädagogische Arbeit an der Schule erfolgt auf Basis und den Grundsätzen einer ganzheitlichen Sexualpädagogik (Comprehensive Sexuality Education ) sowie den im Grundsatzerlass Sexualpädagogik des BMBWF beschriebenen Regeln.
Sehen Sie hier den Film (11min.) zur Comprehensive Sexuality Education. 

Die meisten  Grundsätze, die nun durch Unterschrift bestätigt werden sollen, sind Kritikern dieser „Sexualpädagogik der Vielfalt“ mit ihren schamverletzenden Auswirkungen seit langem bekannt. Aber so zusammengefasst wie im ersten Satz traten die Ziele bisher noch nie ans Licht. Wir erklären nur den ersten Satz, der es in sich hat und in der üblichen schwammigen Gendersprache verfasst ist:

Die internationalen Kinder- und Menschenrechte sowie die sexuellen und reproduktiven Rechte werden anerkannt

  1. Sexuelle Rechte – was bedeutet das genau?

Sexuelle Rechte bedeutet, wie in der Fußnote der Einverständniserklärung ersichtlich: Man beruft sich hier auf eine Sexualpädagogik gegen die seit Jahren Eltern auf die Straße gehen. Es sind dies allesamt Vorgaben, die eine proaktiv sexualisierende Pädagogik unterstützen und fördern, ein Dokument ist noch nicht einmal ins Deutsche übersetzt worden bisher. Genau diese Pädagogik ist längst seit Jahren in unseren Schulen in Österreich, Deutschland, Europa, ja der ganzen Welt fest verankert.

Im deutschsprachigen Raum hat diese Pädagogik einen Vordenker, Prof. Helmut Kentler, dessen pädophile Machenschaften gerade in Deutschland aufgearbeitet werden müssen, weil sein grausiges Experiment in den 70er Jahren von der SPD finanziert wurde. (Siehe den Film Kentlergate auf youtube!). Er, selbst pädophil, war der „väterliche Freund“ und Mitgründer jener Sexualpädagogik, die durch Uwe Sielert im gesamten deutschsprachigen Raum verbreitet wurde und sich selbst nach wie vor durch ein Gütesiegel zertifiziert.

Die in der Fußnote des „Ethikkodex“ genannten Dokumente (Grundsatzerlass Sexualpädagogik‘ des BMBWF, die ‚Standards zur Sexualaufklärung‘ der WHO-Europa und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)) stehen nachweislich im Zusammenhang mit Uwe Sielert und dieser Pädagogik.

ALLE Vereine und Einzelpersonen (mit wenigen Ausnahmen, dem Programm Teenstar und Lehrern, die das gut und kindgerecht abhandeln), wurden über Ablegereinrichtungen in Österreich nach dieser vorbelasteten Pädagogik ausgebildet. Wir dokumentieren Vorkommnisse, die durch diese Vereine oder durch Einzelpersonen (Lehrer) die so ausgebildet wurden, an den Schulen vorgefallen sind, seit 2015 auf dieser Plattform (siehe Menüpunkt Dokumentationsplattform).

  1. Reproduktive Rechte – was bedeutet das?

Das ist ein Codewort für das Recht auf Abtreibung und wird hier sogar als „Menschenrecht“ bezeichnet, was es glücklicherweise nicht ist. Der Sexualkundeerlass (2015 Heinisch Hosek) bereits bezieht sich auf IPPF (International Planned Parenthood), die weltweit größte Abtreibungsorganisation der Welt.

Damit wird klar wohin die Reise geht mit den Kleinsten: Wie im Kommunismus (!) sollen Kinder bereits ab Kindergarten und Volksschule frühsexualisiert werden, so schnell wie möglich in sexuelle Aktivitäten gedrängt werden und Abtreibung soll als sogenanntes Menschenrecht für die „Verhütung“ sorgen. Damit werden Kinder manipulierbar und Eltern werden außen vorgelassen, letztendlich, und um das geht es, werden Familien zerstört und zukünftige Familien durch Bindungsunfähigkeit verhindert.

Was hier nun zu Tage getreten ist, hilft unserer Arbeit sogar, Kinder zu schützen. Denn jeder Verein der demnächst in den Schulen tätig ist- das muss Eltern klar sein – hat diese „ethischen Grundsätze“ unterschrieben. Wer will sein Kind so etwas aussetzen?

Dieser Grundsatz über die sexuellen und reproduktiven Rechte ist nur der erste Satz aus der Einverständniserklärung, hat aber das Ziel des Programmes dieser missbrauchenden Pädagogik (Genderpädagogik der Vielfalt) auf den Punkt gebracht.

 

 

Bildquelle: Pixabay

 

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