image_pdfimage_print
Übergriffige Sexualpädagogik in katholischen Kindergärten der Nikolausstiftung in Wien

Übergriffige Sexualpädagogik in katholischen Kindergärten der Nikolausstiftung in Wien

Die St. Nikolausstiftung in Wien, die aktuell 6100 Kinder betreut, ließ ihre Pädagogen genau nach jener Sexualpädagogik ausbilden, vor der ein soeben erschienenes vatikanisches Dokument warnt, nämlich die Kinder-verstörende Pädagogik der Genderideologie.

Vor einiger Zeit wurde uns das Sexualpädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung zugespielt – wir haben es von Fachleuten analysieren lassen und es zeigt sich, dass in den Kindergärten der Erzdiözese, bei den kleinsten Kindern, die schamverletzende Ideologie eingezogen ist. Ob das Konzept angewendet wird, hängt sicher von der jeweiligen verantwortlichen Person der Einrichtung ab. Was jedoch mit Sicherheit feststeht ist, dass die Pädagogen ein verpflichtendes Fortbildungsprogramm zu dieser Pädagogik machen mussten, teilweise sogar in den Räumen des problematischen Vereines Selbstlaut (der bereits 2013 in den Schlagzeilen war).

Aus den Ausbildungsunterlagen geht hervor, dass Kinder, die „Doktor_innenspiele“ spielen wollen, sich auskleiden und gegenseitig untersuchen dürfen. Es sei lediglich darauf zu achten, dass niemand einem anderen etwas in den Po, in die Scheide, in den Penis, Mund, Nase oder Ohr stecken solle. Im Außenbereich wird nach Einsichtigkeit des Geländes entschieden, ob sich Kinder unbekleidet aufhalten dürften. Man beteuert, dass der Kindergarten ein Ort sei, wo die Kinder in ihrer Geschlechtsidentität und – wahrnehmung sowie deren vielfältiger Ausgestaltung anerkannt und respektiert werden. Diese „vielfältige Ausgestaltung“ ist jedoch gerade vom Vatikan soeben in Frage gestellt worden durch ein durchaus genderkritisches Dokument, in dem die Zweigeschlechtlichkeit von Mann und Frau festgehalten wird. Leider zu spät – die verwirrende Ideologie wird schon seit langem in katholischen Einrichtungen in ganz Österreich verbreitet.

Aufgrund einer verfehlten, die Kinder überfordernden Vorstellung subjektiver Missbrauchsprävention und der, dieser sexualpädagogischen Richtung immanenten Tendenz zur Frühsexualisierung, die selber wiederum eine Art Missbrauch der Kinder darstellt, muss dieses Konzept als eine ernste Gefahr für die Sicherheit, den Schutz und die Würde von Vorschulkindern angesehen werden.

Dr. Christian Spaemann Stellungnahme zum Sexualpädagogischen Konzept der St. Nikolausstiftung Wien

Das bedeutet, dass Kindergartenkinder in der St. Nikolausstiftung einer Pädagogik ausgesetzt sind, die selbst eine Art Missbrauch und daher eine ernste Gefahr für sie darstellt!

Lesen Sie hier die Zusammenfassung der Stellungnahme:

Fazit und Empfehlungen

Das vorliegende sexualpädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung weist zahlreiche Mängel und ideologisch geprägte pädagogische Vorannahmen auf. Es ist nach Inhalt und angegebener Literatur der sexualpädagogischen Schule von Uwe Sielert[1]verpflichtet und steht so in der Tradition der neo-emanzipatorischen Sexualpädagogik u. a. eines Helmut Kentler. Aufgrund einer verfehlten, die Kinder überfordernden Vorstellung subjektiver Missbrauchsprävention und der, dieser sexualpädagogischen Richtung immanenten Tendenz zur Frühsexualisierung, die selber wiederum eine Art Missbrauch der Kinder darstellt, muss dieses Konzept als eine ernste Gefahr für die Sicherheit, den Schutz und die Würde von Vorschulkindern angesehen werden. Es ist daher zu empfehlen, dass das vorliegende sexualpädagogische Konzept der St. Nikolaus Stiftung gänzlich zurückgezogen und völlig neu erarbeitet wird. Für die Erstellung eines neuen sexualpädagogischen Konzepts, das für einen Kindergarten sicher nicht vorrangig notwendig wäre, müsste ein neues Team zusammengestellt werden. Es wäre darauf zu achten, dass nur Pädagogen und Pädagoginnen beteiligt werden, die ideologisch unbelastet sind und eine positive und ganzheitliche Einstellung zur Sexualität mitbringen, sich aber nicht dem Konzept der „Sexualpädagogik der Vielfalt“ verpflichtet fühlen. Vor allem ist auf erfahrene Kindergartenpädagoginnen zurückzugreifen, die meist instinktiv die Dinge richtig gemacht haben und deren Wissen für ein seriöses, dem Alter der Kinder angemessenes Konzept reformuliert werden könnte. Auch wird empfohlen, einen erfahrenen Arzt oder eine Ärztin aus dem Fachbereich Kinder-und Jugendpsychiatrie hinzuzuziehen.

Hier lesen Sie die gesamte Stellungnahme:

Liebe Eltern, wenn sich Ihr Kind in der Einrichtung befindet, erkundigen Sie sich ob die Pädagogik angewendet wird, ob erlaubt wird, wenn Kinder sich ausziehen, ob es Kuschelecken gibt…. seien Sie wachsam und vorsichtig!

Wir haben uns natürlich an Kardinal Dr. Christoph Schönborn gewendet, und um eine Klärung der Sachlage gebeten. Die Auskunft, dass das Konzept inzwischen zurückgenommen wurde, konnten uns Pädagoginnen leider bisher nicht bestätigen.