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Lehrer müssen bei Workshops anwesend sein

Lehrer müssen bei Workshops anwesend sein

Einen für uns Eltern wichtigen Schulerlass ( Erlass Einbeziehung außenstehender Personen in den Unterricht.pdf) veröffentlichte der Landesschulrat für die Steiermark am 10.11. 2017: es geht um die Anwesenheitspflicht der Lehrpersonen bei Workshops.

Im Erlass wurde neuerlich bestätigt, was vielerorts sehr  unterschiedlich gehandhabt wird, und nun hoffentlich geklärt wurde: Lehrer müssen, auch bei Workshops, in der Klasse  bleiben.  Man kann also beim Lehrer nachfragen ob der Sexualworkshop kindgerecht und entwicklungssensibel vorgebracht wurde. Aus den hier beschriebenen Berichten sind wir Eltern sehr vorsichtig geworden (siehe unsere Elternberichte).

Diese Anwesenheitspflicht gilt übrigens selbstverständlich für ganz Österreich.
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Gender Debatte mit tumultartigen Störungen

Gender Debatte mit tumultartigen Störungen

Der wunderschöne Kuppelsaal war randvoll – viele Zuhörer waren  zur Gender Debatte am letzten Freitag (10.11.) zur alten Technischen Universität Wien gekommen. Der Abend wurde von der Katholischen Hochschulgemeinde (KHG) und dem Wiener Institut für „Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (RPP) veranstaltet. Diese Debatte hatte schon im vorhinein aufhorchen lassen: hatte  doch auch eine Gender Befürworterin ihr Kommen zugesagt.

Und damit war klar, dass der Abend spannend werden würde. Auch hatte man kurzerhand eine thematisch gleiche „Gegenveranstaltung“ zwei Stockwerke tiefer angesetzt, wohl um Besucher zu verwirren.

Dr. Meike Lauggas hatte im Fach Geschlechter-geschichte promoviert und fünf Jahre in der Frauenabteilung der Stadt Wien gearbeitet. Sie bekam eine dreifach so lange Redezeit (weil sie ihre Position alleine vertrat), in der sie über drei verschiedene Ansätze zur Gendertheorie sprach.

Als jedoch Gabriele Kuby, die in ihrem Buch „Die sexuelle Revolution“ die Genderideologie schon vor Jahren beinahe prophetenhaft durchschaut hatte und daraus wichtige Fakten brillant darlegte, begannen Pfeif – und Schreikonzerte.

Diese Unterbrechungen flammten im Laufe des Abends immer dann auf, wenn einer der Genderkritiker am Wort waren. Mehrmals wurde die Veranstaltung durch Zwischenrufe unterbrochen, manchmal mit ohrenbetäubendem Tumult. Einige der Störer schlugen einen Feuermelder ein, woraufhin Polizei und Feuerwehr kommen mussten. Das gesamt Gebäude außer dem Kuppelsaal, wurde evakuiert.  Die Störmanöver der schwarzgekleideten Gender-Aktivisten zeigen deutlich, dass ihre Argumente zu schwach sind, um in einer sachlichen, akademischen Diskussion bestehen zu können.

Dr. Gudrun Kugler als Moderatorin ließ sich  – als geübte Mutter von kleinen Kindern – nicht aus der Ruhe bringen und führte souverän und klug durch den schwierigen Abend und bemerkte,  dass „Stören ein Zeichen von Intoleranz“ sei.

Univ. Doz. DDR. Raphael Bonelli versuchte die Synthese der beiden weit auseinanderliegenden Standpunkte mit der modernen Gender-Medizin. Es gäbe eben Medikamente, die besonders gut bei Frauen wirkten und ganz anders bei Männern, was der Neurowissenschafter und Psychiater durch mehrere Studien belegte.

Bei der nachfolgenden Debatte meinte Dr. Lauggas, dass diese Studien nicht eindeutig wären und im übrigen wisse man nicht, woran in 30 Jahren die Geschlechterunterschiede festgemacht werden würden. Eher verächtlich nannte sie als den letzten Unterschied der hochgehalten würde, die Fruchtbarkeit der Frau. Das konterte jedoch Gabriele Kuby mit einer Ausführung über die Schönheit des geistigen und körperlichen Mutterseins.

Lesen Sie mehr über den Abend im hervorragenden Artikel von Stephan Baier in der Tagespost „Wie man einer Debatte ausweicht“. 

Denn wirklich klare Antworten zu den kritischen Fragen zur Gendertheorie bekam man keine an diesem Abend.

Eine Reportage über den Abend können Sie hier von Gloria TV sehen. https://www.gloria.tv/video/QZAf97mEDCA11mdRGz68ALQqS

Hochkarätige Gender Debatte in Wien

Eine spanndende Diskussion findet am Freitag, 10.11.2017 im Kuppelsaal der TU 1010 Wien, Karlsplatz 13, um 18 Uhr  statt.

Es diskutieren Mag. Dr. Meike Lauggas, langjährige Fachreferentin in der Frauenabteilung Wien und Promotion in den Fächern Wissenschafts- und Geschlechtergeschichte. Seit 2012 ist sie hauptberuflich als Coach, Trainerin und Lehrbeauftragte an Universitäten & Fachhochschulen tätig

Gabriele Kuby, Publizistin und internationale Referentin.  Ihr Buch „Die globale sexuelle Revolution – Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit“ wurde bisher in elf Sprachen übersetzt. Papst Benedikt XVI. nennt sie „eine tapfere Kämpferin gegen die Ideologien, die letztlich auf eine Zerstörung des Menschen hinauslaufen“. Gabriele Kuby ist Mutter von drei Kindern.

Univ.-Doz. Dr. Dr. Raphael Bonelli, Facharzt für Psychiatrie und
psychotherapeutische Medizin, Facharzt für Neurologie. Bonelli arbeitet als Psychiater und Psychotherapeut weltanschaulich streng neutral. Er unterstützt vollinhaltlich den psychotherapeutischen Berufskodex, insofern die persönliche Weltanschauung des Psychotherapeuten nicht aktiv und steuernd in den Behandlungsprozess einfließen darf. Er ist Mitorganisator der RPP Kongresse. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

 

Moderation: NAbg. GR Dr. Gudrun Kugler

 

Veranstalter sind die KHG (Katholische Hochschulgemeinde, Gusshausstrasse 10, 1040 Wien ) und das RPP Institut (Institut für Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie, Himmelpfortgasse 15/7, 1010 Wien)

 

Eintritt frei!