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Die meist befahrendste Autobahn – verstörender Elternabend

Die meist befahrendste Autobahn – verstörender Elternabend

In einer Volksschule in Oberösterreich gab es im letzten Schuljahr einen Elternabend für alle vierten Klassen. Es ging um einen anstehenden Workshop des ISP Wien (Institut für Sexualpädagogik). Extra dafür gekommen war die Leiterin der Workshops des ISP, Mag. Heidemarie König. Eine Mutter ging zum Büchertisch, der für die Kinder eine Woche vor und nach dem anstehenden Workshop zur Verfügung stehen sollten. Sie nahm das Buch „Lina die Entdeckerin“ in die Hand. Sie schlug es auf und war schockiert: auf einer Seite war die weibliche Scheide als Campingplatz dargestellt. Ein kleines Mädchen briet darauf über einem Feuer etwas in einer Pfanne.

Die Mutter fragte in die Runde warum solche Bücher den Kindern zur Verfügung gestellt werden? Die Antwort der Referentin war, dass das Buch für Kinder ab 5 Jahren freigestellt sei und  man „die Vagina positiv assoziieren wolle“.  Man könnte Kindern doch nicht sagen „dass die Vagina die meist befahrene Autobahn ist“!

Mit dieser Aussage ist wohl alles klar. So abwertend und würdelos wird über Sexualität und vor allem über Frauen gesprochen!  Die Mutter war total verstört. Die anderen Bücher am Tisch waren nicht besser. „Alle Bücher seien von der Abteilungsleiterin der Schulpsychologie geprüft und für unbedenklich befunden worden“ beeilte man sich noch den anwesenden Eltern zu sagen.

Liebe Eltern hier noch unser Tipp: Lassen Sie sich immer die Bücher zeigen, die Ihre Kinder zu sehen bekommen und blättern Sie diese durch. Unsere Kinder haben die Vermittlung einer schönen Sexualität verdient, aber nicht diese verniedlichende und im Grunde ins Lächerliche gezogene Darstellung wie in diesen „Aufklärungs“büchern.

 

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