Kein Entgegenkommen der St. Nikolausstiftung

Kein Entgegenkommen der St. Nikolausstiftung

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Wie kathnet am 1. Oktober berichtete, haben wir, die Familienallianz (genauer gesagt die „Initiative wertvolle Sexualerziehung“, eine Arbeitsgruppe der Familienallianz), eine behördliche Anzeige beim Magistrat Wien erstattet.

Ausbildungskonzept begünstigt Indoktrination

Nach unserer Auffassung vertritt die St. Nikolausstiftung ein sexualpädagogisches Konzept (http://www.sexualerziehung.at/wp-content/uploads/Entwurf-Sexualp%C3%A4dagogisches-Konzept-St.-Nikolausstitung.pdf), das unter dem Titel „Doktorspiele“ grenzüberschreitende und missbräuchliche Aktivitäten unter den Kindern nicht schützt, sondern fördert.

Dieses Konzept entspringt der Genderideologie und ist in der entsprechenden Sprache verfasst. Es begünstigt die ideologische Indoktrination von Kindern. Alle unsere Bedenken können vielfach belegt werden (vgl. hierzu die Expertise http://www.sexualerziehung.at/wp-content/uploads/Stellungnahme-Spaemann-St.-Nikolausstiftung-03.06.2018.pdf).

Weiter Geheimhaltung des Konzeptes vor Eltern

Nachdem es uns über zwei Jahre lang nicht gelungen war, bei der Erzdiözese Wien oder der St. Nikolausstiftung Gehör zu finden, geschweige denn eine Auskunft über die Hintergründe und die Verantwortlichkeiten für diese Art von Fortbildung und Konzepterstellung innerhalb der Stiftung zu erhalten, haben wir einen Bericht über das sexualpädagogische Konzept auf unserer Homepage veröffentlicht.  Die einzige Reaktion die wir daraufhin seitens der St. Nikolausstiftung erhielten, war die Drohung mit einer Anzeige durch einen Anwalt wegen der Veröffentlichung des sexualpädagogischen Konzepts, das von der Stiftung geheim gehalten wird. Unser Schreiben an den Anwalt mit der Forderung das Konzept zurückzuziehen, blieb unbeantwortet. Daraufhin brachten wir eine Anzeige beim Magistrat Wien ein und stellten diese ebenfalls auf unsere Homepage.

Eltern die nach dem Konzept verlangten, haben dieses entgegen den gesetzlichen Vorgaben, nicht erhalten. Bei den Informationen, die den Eltern zum Thema Sexualpädagogik auf der Homepage der St. Nikolausstiftung zugänglich gemacht wurden, handelt es sich lediglich um Auszüge aus dem geheim gehaltenen sexualpädagogischen Konzept, die dieses nicht ersetzen, sondern bestätigen.

Ohne unser Zutun hat nun Kath net darüber berichtet. Die Erzdiözese Wien hat daraufhin über ihren Sprecher, Dr. Michael Prüller, gegenüber kath net (Vgl. Bericht vom 12. Oktober 2019) behauptet, dass es nur „um den Umgang mit Verhaltensweisen, die Kinder von sich aus oder aus ihrem Lebensumfeld in den Kindergartenalltag mitbringen“ gehe. „Keinesfalls dürfen Erwachsene, auch nicht PädagogInnen, derartige Erfahrungen nahelegen, anregen oder gar anleiten“, so der Pressesprecher. Die Erzdiözese bedaure, dass die hochqualitative Arbeit der Stiftung in den Kindergärten verdächtigt würde. Schließlich verweist Prüller noch auf entsprechendes, den Eltern unseres Wissensstandes nach offensichtlich gar nicht zugängliches Material und auf eine Informationsbroschüre, die auf der Homepage der Stiftung abzurufen sei.

Proaktives Vorgehen durch Ausbildung gefördert

Im vorliegenden Konzept heißt es demgegenüber, dass es erst „oftmals zu grenzüberschreitenden Situationen zwischen den Kindern“ gekommen sein muss, bis eingeschritten wird. Und dabei soll nur „kurzfristig“ eingeschritten werden, die Kinder sollen dann scheinbar fröhlich weitermachen. Außerdem ist festzuhalten, dass sehr wohl von einem „proaktivem“ Vorgehen der Kindergärtnerinnen gesprochen werden kann, wenn hier von „feststehenden Regeln“ die Rede ist und davon, dass „die Kinder wissen, dass sie Doktorspiele spielen dürfen. D.h. doch, dass die Kinder über diese Möglichkeit informiert werden und hierfür Regeln lernen. Nach dem Konzept scheint bei den Doktorspielen alles erlaubt zu sein, außer man steckt sich gegenseitig irgendwo etwas hinein (S. 3).

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach über die Hotline 01-22-99-999 an oder schreiben Sie ein Email an info@sexualerziehung.at

 

Mögliche Sexualisierungsgefahr durch erotische Vorgaben

In dem vorliegenden sexualpädagogischen Konzept der Stiftung wird der Begriff der Doktorspiele, die ja der Befriedigung der Neugierde dienen, um erotische Aspekte erweitert: „Kinder streicheln und untersuchen einander nur so viel, wie es für sie selbst und die anderen Kinder angenehm ist“. In diesem Kontext ist es völlig berechtigt von möglicher Sexualisierung zu sprechen. Es kann also keineswegs davon die Rede sein, dass wie, der Pressesprecher der Erzdiözese behauptet, die Kindergärtnerinnen „keinesfalls […] derartige Erfahrungen nahelegen, anregen oder gar anleiten“ dürften. Das Gegenteil ist der Fall.

Für uns steht fest, dass, wie die renommierte, liberale deutsche Sexualpädagogin Karla Etschenberg immer wieder betont, Doktorspiele generell nicht in den öffentlichen Raum eines Kindergartens gehören. Diese Spiele sollen auf nichtrigide Weise freundlich unterbrochen, und die Kinder abgelenkt werden. Alles andere birgt ein erhebliches Risiko in sich. Das vorliegende Konzept der Sankt Nikolausstiftung ist vor allem aus diesem Grund für Kindergärten generell, insbesondere aber für eine sich katholische nennende Einrichtung, nicht tragbar!

Ausbildungsmaterial muss dringend geprüft werden

Was das sexualpädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung anbelangt, so ist es uns unverständlich, wie die Erzdiözese Wien unsere Vorwürfe pauschal zurückweisen kann, offensichtlich ohne diese genau zu prüfen. Nicht nur, dass die Kindergärtnerinnen hier einen geschützten Rahmen für Selbstbefriedigung schaffen sollen. Sie sollen laut Konzept (S. 3) die Doktorspiele lediglich “im Blick“ halten und nur dann, wenn es nicht möglich ist, „die Einhaltung dieser wichtigen Regeln zu gewährleisten“, z. B. wenn es „oftmals zu grenzüberschreitenden Situationen zwischen Kindern gekommen ist“, „kurzfristige Beschränkungen“ einführen.

Heute wissen wir, dass die meisten sexuellen Übergriffe an Kindern nicht durch Erwachsene an Kindern, sondern zwischen Kindern erfolgen. Pornographisches oder sonstiges Material aus der Medienwelt wird in die Kinderwelt übertragen und findet dort Anwendung. Ältere Jugendliche „infizieren“ Peergroups (Freundesgruppen) von Kindern usw.,  die daraus resultierenden Verhaltensweisen der Kinder können psychische Folgen für das ganze Leben haben.

Indirekte Gefährdung durch Ausbildungsverein Selbstlaut

Demgegenüber ist folgendes festzuhalten: die Ausbildung der Kindergärtnerinnen und die Erstellung und Durchführung des sexualpädagogischen Konzepts einer sich katholisch nennenden Institution wie der St. Nikolausstiftung durch den Wiener sexualpädagogischen Verein „Selbstlaut“ stellt in sich schon einen Skandal und eine indirekte Gefährdung der von der St. Nikolausstiftung betreuten Kinder dar.

Lesen Sie mehr über den Verein Selbstlaut hier. 

 

Unsere Forderungen

Die Österreichische Familienallianz fordert,

  • dass sich die St. Nikolausstiftung öffentlich vom Verein „Selbstlaut“ distanziert,
  • ihr sexualpädagogisches Konzept offiziell zurückzieht,
  • ihre Pädagoginnen eine entsprechende korrigierende Nachschulung absolvieren, bzw. klargestellt wird dass es im Kindergarten keine Sexualpädagogik braucht (!)  und
  • dass personelle Konsequenzen gezogen werden.

Nur so kann für die Zukunft eine ideologiefreie und altersgerechte Rahmenbedingung für die über 6.000 Kinder ihrer Einrichtungen sichergestellt und das Vertrauen vieler irritierter Eltern zurückgewonnen werden.

Bitte kontaktieren Sie uns wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns einfach über die Hotline 01-22-99-999 an oder schreiben Sie ein Email an info@sexualerziehung.at

 

Verein Selbstlaut

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In den Materialien des Vereins Selbstlaut (https://selbstlaut.org/wp-content/uploads/2017/01/ganz_schoen_intim_2017_WEB_korr.pdf) werden Kinder im Sinne der Diversitätsideologie massiv indoktriniert.

So wird u. a. suggeriert, dass die Hälfte der Menschheit intersexuell sei (S.60-63) und dass nur ein Bruchteil der Familien aus natürlichen Familien mit Vater Mutter und Kinder bestünden (in Wirklichkeit sind es 80 %). 

Über die Familie mit Vater, Mutter, Kindern macht man sich lustig und zieht es ins Lächerliche.

Die natürliche Zeugung von Kindern wird als eine unter acht Möglichkeiten gezeigt, wobei auch „ohne Geschlechtsverkehr […] Samenzellen […] über die Finger in die Scheide gelangen“ können (S. 125) usw.

 

In einem „Haus der Vielfalt“ (S. 85) findet sich folgende Zeichnungen: Am Dachboden kopulieren zwei Katzen, im ersten Stock masturbiert ein Bub und denkt an ein Mädchen, im Nebenzimmer haben zwei Mädchen in einer Badewanne Sex miteinander, im Erdgeschoss haben in einem Bett zwei Buben Sex miteinander, im Kellerzimmer findet Analverkehr zwischen einem Buben und einem Mädchen statt, daneben kopulieren zwei Mäuse….

 

 

Zudem vertritt dieser Verein ein Konzept der Missbrauchsprophylaxe, dass Missbrauch mehr begünstigt als verhindert (S. 18).

 

Übergriffige Sexualpädagogik in katholischen Kindergärten der Nikolausstiftung in Wien

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Die katholische St. Nikolausstiftung in Wien, die aktuell 6100 Kinder betreut, ließ ihre Pädagogen genau nach jener Sexualpädagogik ausbilden, vor der ein soeben erschienenes vatikanisches Dokument warnt, nämlich die Kinder-verstörende Pädagogik der Genderideologie.

Vor einiger Zeit wurde uns das Sexualpädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung zugespielt – wir haben es von Fachleuten analysieren lassen und es zeigt sich, dass in den Kindergärten der Erzdiözese, bei den kleinsten Kindern, die schamverletzende Ideologie eingezogen ist. Ob das Konzept angewendet wird, hängt sicher von der jeweiligen verantwortlichen Person der Einrichtung ab. Was jedoch mit Sicherheit feststeht ist, dass die Pädagogen ein verpflichtendes Fortbildungsprogramm zu dieser Pädagogik machen mussten, teilweise sogar in den Räumen des problematischen Vereines Selbstlaut (der bereits 2013 in den Schlagzeilen war).

Aus den Ausbildungsunterlagen geht hervor, dass Kinder, die „Doktor_innenspiele“ spielen wollen, sich auskleiden und gegenseitig untersuchen dürfen. Es sei lediglich darauf zu achten, dass niemand einem anderen etwas in den Po, in die Scheide, in den Penis, Mund, Nase oder Ohr stecken solle.

„Wann hattest du zum letzten Mal Sex mit Mama?“

„Wann hattest du zum letzten Mal Sex mit Mama?“

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Vor kurzem erreichte uns ein Bericht eines Vaters (Namen sind uns bekannt):

Als mein Sohn an diesem Tag vom Unterricht (4. Klasse Volksschule)  nach Hause kam, wirkte er auf mich verstört. Offenbar hatte er von den Seminarleitern u.a. die Aufgabe bekommen, mir als seinem Vater mehrere Fragen zu stellen:

  1. Frage: „Wann hattest du zum letzten Mal Sex mit Mama?“ – zuerst dachte ich, ich hätte mich verhört, dem war aber nicht so. Ich war von dieser Frage irritiert und unangenehm überrascht.
  2. Frage: „Wann hast du zuletzt masturbiert?“ – jetzt war ich mehr als verwundert, ja befremdet, regelrecht vor den Kopf gestoßen.

Mein Sohn hat die Befragung an dieser Stelle abgebrochen, er schien noch weitere Fragen aufgetragen bekommen zu haben, war aber sichtlich froh, diese nicht mehr stellen zu müssen.

 

Diese Rückmeldung, die kein Einzelfall ist,  erreichte uns über unsere Emailadresse info@sexualerziehung.at.  Wir Eltern müssen uns gegen solche übergriffige Sexualpädagogik in den Schulen wehren und unsere Kinder davor schützen! Wenn Sie Ähnliches durch Ihr Kind erfahren haben und Hilfe suchen, sich nur aussprechen wollen oder allgemeine Fragen zum schulischen Sexualunterricht haben, so können Sie sich gerne an uns wenden.  Auch unkompliziert über unsere Hotline 01-22-99-999. Seien Sie sicher, wir gewähren vollste Anonymität und schätzen Ihr entgegenkommendes Vertrauen in uns!

 

Leni Kesselstatt für das Team Initiative wertvolle Sexualerziehung

 

 

Das neue Rundschreiben bestätigt den umstrittenen Sexualkundeerlass 2015

Das neue Rundschreiben bestätigt den umstrittenen Sexualkundeerlass 2015

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Wir haben lange auf das Rundschreiben gewartet, das die Zusammenarbeit mit den außerschulischen Organisationen regeln soll. Wir hatten gehofft, dass sich dadurch die Problematik mit den genderlastigen Workshops lösen würde. Leider müssen wir feststellen, dass genau das Gegenteil eingetreten ist: der umstrittene Sexualkundeerlass 2015 wurde durch das aktuelle Rundschreiben voll bestätigt. Lesen Sie hier  unsere Analyse:

Stellungnahme zum neuen Rundschreiben Nr. 5/2019  „Zusammenarbeit mit außerschulischen Organisationen im Bereich Sexualpädagogik“            (https://bildung.bmbwf.gv.at/ministerium/rs/2019_05.html)

Das Rundschreiben ist vor dem Hintergrund der „TeenstarLeaks“ – Kampagne der Homosexuellen Initiative und der Zeitung Falter; sowie den damit in Zusammenhang stehenden Parlamentarischen Anfragen an Bundesminister Faßmann veröffentlicht worden. Drauf sollen Lehrer im Rahmen von „Präventionsmaßnahmen“ gegen sexuellen Missbrauch bzw des regulären Aufklärungsunterrichts verstärkt zurückgreifen, weil inzwischen eine hochkonjunkturelle Workshop-Praxis herrscht, ohne die geltenden Schulgesetze zu beachten. Wir, die Initiative wertvolle Sexualpädagogik (Familienalllianz), sind als Plattform für Anfragen von Eltern und als Dokumentationsstelle seit Jahren mit den Problemen konfrontiert, die sich durch externe Organisationen ergeben.

Erfreuliche Rückkehr zu den geltenden Schulgesetzen

Erfreulich ist, dass das Rundschreiben die geltende Rechtslage nach dem Schulunterrichtsgesetz bzw. den Lehrplänen betont. Mehr lesen

Was steht eigentlich im Lehrplan der Volksschulen über Sexualerziehung?

Was steht eigentlich im Lehrplan der Volksschulen über Sexualerziehung?

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Wir werden öfters gefragt, was denn nun eigentlich im Lehrplan der Volksschule steht. Wir haben uns den Lehrplan ( hier zum Nachlesen Lehrplan Volksschule 2012 ) durchgesehen und festgestellt, dass dieser folgende Inhalte vorsieht:

Im Rahmenlehrplan der Volksschule ( BGBl. II Nr. 303/2012 ) für die Grundstufe II im „Erfahrungs- und Lernbereich Natur“ wird festgelegt, dass elementares Wissen und eine positive Einstellung zur menschlichen Sexualität im Rahmen von Lebensvorgängen und biologischen Zusammenhängen angebahnt wird:

  •  über Bereiche menschlicher Fortpflanzung soll grundlegendes Wissen erworben und allmählich erweitert werden  (zB Entstehung menschlichen Lebens, Schwangerschaft, Geburt, Bedürfnisse des Säuglings)
  • Liebe und Partnerschaft sollen auch als wichtige Grundlagen menschlicher Sexualität verstanden werden
  • im Zusammenwirken mit den Eltern (Erziehungsberechtigten) soll auf die bevorstehenden geschlechtsspezifischen Entwicklungen vorbereitet werden

Diesem Lehrplan ist nichts entgegenzuhalten, wenn man als Eltern den letzten Punkt besonders beachtet:  „Im Zusammenwirken mit den Eltern (Erziehungsberechtigten)“. Unserer Tipp: Sind Sie die ersten Aufklärer Ihres Kindes! Dann wird alles, was in einem Unterricht an Fragen oder überfordernden Inhalten auf Ihr Kind zukommen kann, abprallen!

Wir haben schon viele gute Erfahrungsberichte der WUNDERKUNDE, dem Schulmaterial, das wir gratis anbieten. Einige Mütter waren so begeistert, dass sie das Lapbook (sehen Sie hier den Kurzfilm darüber) gebastelt und dem Klassenlehrer gezeigt haben. Danach hätten sich einige Lehrer entschlossen, die WUNDERKUNDE zu verwenden. Hier geht’s zur WUNDERKUNDE.

Neuer Erlass soll Situation in Schulen besser regeln – Eltern bekommen Unterstützung

Neuer Erlass soll Situation in Schulen besser regeln – Eltern bekommen Unterstützung

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Auf der Online Seite Vol.at ist heute abend ein Interview mit Generalsekretär Martin Netzer erschienen. In den nächsten Tagen soll ein neuer Erlass erscheinen, der Missstände in den Schulen, wir berichteten schon öfters, beseitigen soll.

Aufsichtspflicht des Lehrers

Bisher war es sehr oft üblich, Lehrpersonen aus den Klassen zu schicken, damit sich Kinder „öffnen könnten“.  Das war zwar nicht gesetzeskonform, aber üblich und soll sich nun ändern: “Die Lehrperson muss im Unterricht drinnen sein und einschreiten, wenn etwas nicht kompatibel ist”, so Netzer.

Information für Eltern

Netzer: “Es muss mitgeteilt werden, welcher Verein kommt und was er macht. Eltern müssen artikulieren können: Lieber Lehrer, uns wäre lieber, wenn du das selbst machst.”  Das ist ein Novum! Viele Eltern konnten sich bisher nicht anders wehren, als ihre Kinder vom Unterricht fernhalten, das hat nun ein Ende.  Eltern haben auch die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie einen Verein „von außen“ überhaupt wollen: “Wenn sich die Mehrheit dagegen ausspricht, wird es nicht stattfinden“, so Generalsekretär Netzer im Interview.

Clearingstelle

An den Bildungsdirektionen wird über die Schulaufsicht außerdem eine Clearingstelle eingerichtet, die Lehrer bei Fragen konsultieren können. “Da können Schulen beraten werden, ob der konkrete Verein bekannt ist und welche Erfahrungen es mit ihm gibt.” Außerdem könnten Lehrer dort Unterlagen vorlegen und begutachten lassen.

“Wenn die Bildungsdirektion von fünf Schulleitern den Hinweis kriegt, dass da etwas schräg abläuft, dann muss die Behörde einschreiten” sagt Martin Netzer im Interview.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel: www.vol.at/teenstar-kontroverse-ministerium-lenkt-ein/6101564

Bundesminister Faßmann: TeenSTAR wurde nie verboten!

Bundesminister Faßmann: TeenSTAR wurde nie verboten!

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Laut der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage stellt das Bundesministerium für Bildung am 17.1.2019 fest: „.. Seitens des Bundesministeriums hat es keine Benachrichtigung an alle
Landesschulräte/Bildungsdirektionen gegeben, um einen Stopp weiterer Workshops des Vereins TeenSTAR an Schulen bundesweit zu veranlassen.“

Damit ist nun geklärt, dass sowohl ORF, als auch verschiedene Zeitungen Falschmeldungen über den Stopp von TeenSTAR verbreitet haben. Dieser Schaden wird wohl schwer wieder repariert werden können.

Fakt ist: Der Salzburger Bildungsdirektor hat bereits im Oktober, obwohl weder Materialien geprüft, noch jemals ein Gespräch mit den Verantwortlichen stattgefunden hatte, voreilig TeenSTAR in den Schulen verboten.

Aufgrund dieser medialen und öffentlichen Falschmeldungen haben sich in Folge auch Tirol von TeenSTAR distanziert, und teilweise auch Vorarlberg. Dort hat man begonnen, TeenSTAR nach und nach durch ein neu bestelltes Referentenpaar, die beide in der Sexualpädagogik der Vielfalt ausgebildet sind, zu ersetzen.

Erst kürzlich gab es ein Gespräch mit den Vertretern von TeenSTAR im Bundesministerium sowie eine Übergabe der Originalunterlagen. Mit dieser aktuellen Beantwortung wurde deutlich, dass nun formal die richtigen Unterlagen geprüft werden.

Es ist grotesk: In der Öffentlichkeit wurde TeenSTAR, das die einzige Alternative und das einzige Konzept entwicklungssensibler Pädagogik war,  als gefährlich ideologisch dargestellt. Die Vereine jedoch, die unsere Kinder verstören und die beinahe flächendeckend in Österreich tätig sind, stehen als gute Pädagogik da. Das ist der eigentliche Schaden!

 

Es wird noch schlimmer: Neuer UN „Guidance“ zur Sexualerziehung ab 5 Jahren

Es wird noch schlimmer: Neuer UN „Guidance“ zur Sexualerziehung ab 5 Jahren

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Die UN verabschiedet ein Dokument, das verpflichtend werden soll in Gesetzgebung und Lehrerausbildung der Länder, die es unterzeichnen. Gabriele Kuby schreibt:

UN-Genderprogrammmierung durch Sexualerziehung – Zugriff auf die Jugend durch das Dokument International technical guidance on sexuality education. Es ist die Globalisierung der Standards for Sexuality Education in Europe (BZgA und WHO).

Das Manipulationsverfahren ist immer das gleiche –  von den Yogyakarta Prinzipien, die Standards for Sexuality Education oder den Migrationspakt: Ein Papier in die Welt setzen, das „unverbindlich“ genannt wird, hinter dem aber die global players stehen und an dem sich dann die Gerichte orientieren, welche zunehmend gesellschaftsgestaltende Funktionen übernehmen, die allein dem Parlament obliegen. Unter dem massiven Druck der UN und aller Mitspieler, die Kinder und Jugendlichen hedonistisch zu sexualisieren, steht jede Regierung.

 Ein ausführlicher Artikel darüber von Gabriele Kuby erschien am 14. Dezember 2018 in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Lesen Sie ihn hier: Mehr lesen