Hotline 01 22 99 999 info@sexualerziehung.at
Ist das noch Aufklärung? Oder bereits Sexualisierung? Keine Antwort ist auch eine Antwort

Ist das noch Aufklärung? Oder bereits Sexualisierung? Keine Antwort ist auch eine Antwort

Ein Wiener Kindergarten, ein Buch mit expliziten Darstellungen und eine Geschäftsführerin, die auf Elternfragen nicht reagieren will. Wie die Suche nach einem Kindergarten zu einer Grundsatzdebatte führte: Wer bestimmt, was Kinder im Kindergarten zu sehen bekommen? Und was genau bedeutet in diesem Zusammenhang „LGBTQ+-freundlich“?

Aufklärung auf Augenhöhe?

Es begann mit einem ganz normalen Elternbesuch an einem kühlen Vormittag im November 2025. Im KIBIZ (Kinderbildungszentrum), einem privaten Kindergarten im 18. Wiener Gemeindebezirk mit Öko-Schwerpunkt, entdeckte eine junge Mutter auf Augenhöhe ihres Kindes Das MamaPapaBabyBuch. Das Aufklärungsbuch mit extra großen Bildern wurde von Angela Reinders und Antonia Nork verfasst und erschien 2002 im Pattloch-Verlag.

Was die Mutter beim Durchblättern vorfand, ließ sie nicht los: Das Buch enthält eine explizite Darstellung des Geschlechtsverkehrs zwischen Erwachsenen (siehe oben) sowie eine Beschreibung des Orgasmus: „…, wenn Mama und Papa ganz nah zusammen schmusen. Es ist so, als fände der eine beim anderen genau das Teil, das ihm gefehlt hat. Das macht Mama und Papa sehr glücklich. Mamas Körper und Papas Körper passen gut zusammen.“

Sexualität wird dabei auf emotionale Chemie und körperliche Mechanik reduziert: „So wie deine Duplosteine ineinander passen, so passen ihre Körper gut ineinander.“ Ein ethischer oder beziehungspädagogischer Rahmen fehlt.

Die Mutter kam zu dem Schluss, dass das Buch weit über altersgerechte Aufklärung hinausgeht und angesichts seiner Platzierung und Zielgruppe als Anleitung zu sexuellen Handlungen aufgefasst werden kann.

Elternanfrage zu Sexualpädagogik ignoriert

Also beschloss die Mutter, die Geschäftsführerin des KIBIZ, Dr. Veronika Michitsch, anzurufen. Diese signalisierte zunächst Verständnis und versicherte der Mutter, dass die problematischen Seiten abgeklebt werden würden. Die Mutter meldete ihr Kind daraufhin beim KIBIZ an — und musste zu ihrer Verwunderung feststellen, dass das Buch ein Monat später unverändert im Regal stand.

Hinzu kamen weitere Beobachtungen: Der Kindergarten präsentierte sich auf Google Maps plötzlich als „LGBTQ+-freundlich“. Doch auf konkrete Fragen zur sexualpädagogischen Ausrichtung der Einrichtung erhielt die Mutter keine Antworten. Dr. Michitsch war mehrere Wochen weder telefonisch noch schriftlich erreichbar.

Im Februar 2026 meldete die Mutter ihr Kind wieder ab. Eine offene und vertrauensvolle Bildungspartnerschaft war aus ihrer Sicht nicht gegeben.

Was die Mutter beschäftigt, sind keine ästhetischen Feinheiten oder abstrakten Debatten. Es geht um ganz konkrete Fragen, die die sexuelle Integrität eines Kindes betreffen: Werden Eltern informiert, bevor sexualpädagogische Themen im Kindergarten besprochen werden? Wie schützt das Personal Kinder vor Übergriffen — auch unter Kindern selbst? Und wie tolerant ist eine Einrichtung gegenüber Familien, die ein klassisches Verständnis von Ehe und Familie vertreten und die im Thema Sexualität mehr sehen als eine Form von Unterhaltung?

Vertrauen ist gut, Transparenz ist besser

Dass diese Fragen unbeantwortet blieben, ist das eigentliche Problem. Nicht jede Meinungsverschiedenheit über pädagogische Methoden muss zum Konflikt ausarten. Aber Transparenz und Gesprächsbereitschaft sind das Mindeste, was Eltern von einer Einrichtung erwarten dürfen, der sie ihr Kind anvertrauen sollen. Wer Fragen stellt und Schweigen erntet, hat das Recht, seine Konsequenzen zu ziehen.

Diese Mutter hat es getan. Sie hat für ihr Kind schließlich eine Tagesmutter gefunden. Diese plant ihr Bildungs- und Leseprogramm in gemeinsamer Absprache mit den Eltern. Transparenz und Toleranz fördert Vertrauen.

 

Sex-Pädagogik im Kindergarten: Was Eltern wissen sollten

Sex-Pädagogik im Kindergarten: Was Eltern wissen sollten

Sexualpädagogische Konzepte werden häufig als Teil der Gewaltprävention vorgestellt. Weil sie jedoch Nacktheit, Doktorspiele und ethische Grundfragen betreffen, ist eine offene Kommunikation und elterlicher Konsens dennoch unerlässlich.

Pädagogischer Aktivismus – an den Eltern vorbei

Kaum ein Thema verlangt im Kindergarten mehr Sensibilität als der Körper des Kindes. Es geht um Nähe und Distanz, Scham, Privatsphäre, kindliche Neugier, aber auch um Schutz vor Übergriffen. Gute Pädagogik unterstützt Kinder, Grenzen zu benennen und die Grenzen anderer zu achten. Doch viele Eltern fragen sich inzwischen: Wo endet Kinderschutz — und wo beginnt pädagogischer Aktivismus, der ohne Zustimmung der Eltern Raum für sexuelle Erfahrungen öffnet?

Ein anschauliches Beispiel liefert das sexualpädagogische Konzept der St. Nikolausstiftung, dem größten katholischen Kindergarten-Träger in Wien. Sexualpädagogik ist hier in ein umfassenderes Schutzkonzept zur Prävention von Gewalt – einschließlich sexuellem Missbrauch – eingebettet. Das klingt zunächst beruhigend. Viele Eltern wittern jedoch gerade darin eine Strategie: Unter dem Vorwand des Kinderschutzes würden Inhalte behandelt, die weder den Eltern offen dargelegt noch wissenschaftlich begründet werden.

 

Nicht Aufklärung, sondern Sexualisierung

Das umstrittene Konzept bezeichnet Kinder als von vornerein „kompetent“ in Fragen ihrer eigenen Sexualität. Pädagoginnen sollen demnach einen Rahmen schaffen, in dem Kinder „Wünsche und Bedürfnisse“ erkunden, die „Wirkung sexualisierter oder sexistischer Wörter“ kennenlernen und persönliche Grenzen miteinander ausloten können. Auch sogenannte Doktorspiele und gegenseitige Berührungen werden nicht grundsätzlich ausgeschlossen, solange sie nicht als „unangenehm“ erlebt oder Schmerzen gemeldet werden. Doch Kinder sind nicht konsensfähig. Genau hier setzt die Kritik wertebewusster Eltern an:

Reicht das kindliche Empfinden als Grenze aus? Oder braucht es objektive Schutzregeln, für dessen Einhaltung in erster Linie die Pädagoginnen verantwortlich sind?

Besonders sensibel wird die Frage dort, wo Nacktheit, Intimsphäre oder Toilettensituationen betroffen sind. Eltern sollen wissen, ob Kinder unbeobachtet gemeinsam Rückzugsorte aufsuchen dürfen, ob sie zu zweit auf die Toilette gehen können, ob sexuelle Rollenspiele erlaubt sind, und ob es Informationsabende für Eltern zum Thema Sexualpädagogik gibt. Diese Fragen sind nicht Ausdruck von Misstrauen gegenüber den pädagogischen Fachkräften. Sie betreffen einen Kernbereich der elterlichen Verantwortung.

Sexualpädagogik ist nie völlig neutral. Sie beruht immer auf subjektiven Werten sowie Annahmen über Lust, Scham und den Stellenwert von Ehe und Familie. Der Bildungswissenschaftler Karlheinz Valtl brachte diesen Aspekt auf den Punkt: „Sexualpädagogik kann nicht voraussetzungslos betrieben werden. Sie geht immer von weltanschaulichen Prämissen und einem Menschenbild aus.“ Gerade deshalb ist Transparenz so wichtig — besonders in Einrichtungen, die öffentlich gefördert werden und sich zudem auf ein religiöses Profil berufen.

 

Psychiater kritisierte Einfluss des Kentler-Sielert-Kreises

Im Auftrag der österreichischen Familienallianz verfasste der Psychiater Christian Spaemann 2018 eine Stellungnahme zum sexualpädagogischen Konzept der St. Nikolausstiftung. Spaemann kritisierte am Konzept u. a.,

  • dessen mangelhafte wissenschaftliche Fundierung und einseitige ideologische Prägung vonseiten der Kentler-Sielert Schule;
  • dass die Rolle der Eltern gegenüber den Pädagoginnen herabgesetzt wird;
  • dessen immanente Tendenz zur Sexualisierung von Kindern, was an sich eine Form von Missbrauch darstelle und die Sicherheit und Würde von Kindern ernsthaft gefährde.

Spaemanns Empfehlung lautete, das sexualpädagogische Konzept in dieser Form gänzlich zurückzuziehen. Die Geschäftsführung der Stiftung hat auf Spaemanns Stellungnahme kaum reagiert. Kernaussagen und die grundlegende Ausrichtung sind in der aktuellen Version des Konzepts (Stand: Februar 2023) unverändert geblieben.

Sexualerziehung ist primäre Aufgabe der Eltern. Es liegt an ihnen, Aufklärung und Transparenz einzufordern – zum Schutz ihrer Kinder.

 

Tatort Kita – Der woke Angriff auf unsere Kinder (die neue Dokumentation der DEMO FÜR ALLE)

Tatort Kita – Der woke Angriff auf unsere Kinder (die neue Dokumentation der DEMO FÜR ALLE)

In dieser aktuellen Dokumentation von der DEMO FÜR ALLE (Deutschland), die inzwischen hunderttausende Male gesehen wurde, wird uns vor Augen geführt, wie der Zustand in den Kitas und Kindergärten heute ist. Nicht überall natürlich, aber immer häufiger werden Kinder durch Aufklärungsarbeit oder nur durch das Vorlesen von Büchern animiert, sexualisierte Handlungen aneinander vorzunehmen. Man darf aber nicht glauben, dass diese Situation nur auf Deutschland beschränkt ist – schon längst werden uns ähnliche Zustände aus Österreichs Kindergärten berichtet. Oft schon haben wir solche Rückmeldungen von völlig entsetzten Eltern bekommen. Daher ist es umso wichtiger, sich den Kindergarten oder die Kita genauestens vor dem Anmelden anzusehen, entsprechende Fragen zu stellen (siehe unsere Tipps dazu) und immer hellwach zu bleiben.

Der zweite Schwerpunkt dieser Doku ist eine Erkenntnis, die seit langem vermutet wurde von allen, die in diesem Bereich tätig sind: es wird berichtet, dass eine französische Familienorganisation eine Studie in Auftrag gegeben hat, um die Quellen und Literaturhinweise der berühmt berüchtigten „WHO Standards für Sexualaufklärung in Europa“ zu beleuchten. Diese Standards sind die wichtigste und oft zitierte Grundlage aller  Sexualprogramme, Lehrpläne, Erlässe, Workshops und Verordnungen, die mit Sexualaufklärung zu tun haben. (Z.b. der Sexualerlass 2015 in Österreich, auf den sich wiederum alle aktiven Sexualprogramme beziehen).

Dabei ist herausgekommen, dass es hier brisante Zusammenhänge zu pädophilen Kreisen und Aktivistengruppen gibt! Nun darf es niemanden mehr verwundern, dass diese Form der Sexualaufklärung mit all ihren grenzüberschreitenden Ansätzen kein Schutz, sondern viel mehr eine Hinführung zur Erduldung von Pädokriminalität ist! Denn bei kleinen Kindern wird in solch ideologischen Workshops die Schamgrenze verletzt und in weiterer Folge wird es für sie „normal“,  diese oder jene Handlung zu erdulden. Man kann die Furcht von Eltern verstehen, dass kleine Kinder auf diese Weise zu zukünftige Opfer gemacht werden.

Die Situation ist erschreckend: unsere staatlich verordneten Sexualprogramme beziehen sich also auf diese WHO Standards, die Ausbildung der Referenten der Workshops ebenso. Jeder kann also entscheiden ob er das für sein Kind will!

Unser Tipp: Schauen Sie sich die Dokumentation an und bleiben Sie wachsam (Hier geht’s zu unseren Tipps).

Cookie Consent mit Real Cookie Banner